Moto Guzzi
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Moto Guzzi V9 Bobber Sport (2019)

Guzzi-Einsitzer mit Dragbar-Lenker

Die V9-Baureihe wird um die Moto Guzzi V9 Bobber Sport erweitert. Sie punktet mit noch bulligerer Optik und einem technischen Upgrade mit Öhlins-Federbeinen.

Flacher Lenker, aktive Sitzposition, agiles Handling: Moto Guzzi hatte die Bobber schon bei der Markteinführung der V9-Reihe im Frühjahr 2016 als sportliches Modell gegenüber der touristischen Roamer konzipiert. Was seither sämtliche MOTORRAD-Test bestätigten, den breitschultrigen Ballonreifen zum Trotz, die auf den ersten Blick nicht unbedingt so aussehen, als würden sie eine flotte Fahrweise ermöglichen, es aber trotzdem tun. Das liegt nicht zuletzt an den Conti-Reifen, die auch auf nasser Fahrbahn gut haften, und an der zweistufigen Traktionskontrolle, die zusätzliche Sicherheit bietet. Mit der Bobber bekommen sogar Einsteiger einen sauberen Strich hin, zumal der Lenkeinschlag riesig ist.

Solo-Sitz und Öhlins-Federbeine

Nun setzen die Italiener mit der Variante V9 Bobber Sport noch einen drauf. Für deren Aufrüstung bedient sich Moto Guzzi im hauseigenen Zubehörprogramm und spendiert eine niedrigere Mono-Sitzbank, um die Sitzposition noch aktiver zu gestalten. Ein Dragbar-Lenker mit kürzeren Risern soll für mehr Feeling und bessere Rückmeldung sorgen.

Dazu kommen schwarzen Slip-on-Auspufftöpfe, hübsche Faltenbälge an der Gabel, eine orangefarbene Lackierung und nicht zuletzt einstellbare Öhlins-Federbeine – die sind hochwillkommen, denn bei den Standard-Federbeinen schlagen Bodenwellen und Querfugen öfter mal kräftig bis auf die Wirbelsäule durch.

V2 mit 55 PS und 62 Nm

Für eine weitere Verschärfung der Bobber Sport-Optik sorgt das gekürzte Schutzblech vorn, das den fetten 130er-Vorderreifen noch stärker in den Mittelpunkt rückt. Unverändert bleiben der kernig bollernde, drehfreudige V2-Motor mit 55 PS und 62 Nm und die gut abgestimmte Bremsanlage.

Die Moto Guzzi V9 Bobber Sports soll bereits im Oktober auf den Markt kommen, der Preis ist aber noch nicht bekannt. Sie wurde im Rahmen des "Open House", also dem Tag der offenen Tür", vorgestellt, der vom 7. bis 9. September im Guzzi-Werk in Mandello del Lario stattfand.

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