Triumph Tiger 1200 XC/XR (2018)

Mehr Features, weniger Gewicht

Triumph Tiger 1200 XR auf der EICMA 2017.
Triumph Tiger 1200 XC (2018).Triumph Tiger 1200 XC (2018).Triumph Tiger 1200 XC (2018).Triumph Tiger 1200 XC (2018).39 Bilder

Die Triumph Tiger 1200 geht mit tiefgreifenden Neuerungen ins Modelljahr 2018. Künftig verzichtet sie auf den Namenszusatz "Explorer", die Aufteilung in XC und XR bleibt erhalten.

Bis zu 10 Kilogramm Gewicht will Triumph bei der 2018er-Tiger 1200 gegenüber dem Vorjahresmodell an Motor, Fahrwerk und Auspuffanlage eingespart haben. Insgesamt spricht der Pressetext von über 100 Verbesserungen. Wir haben die nicht einzeln nachgezählt, aber die neue Tiger 1200 sieht wirklich vielversprechend aus.

Dabei sind die moderner gezeichneten Kunststoffteile und die neu gestalteten Räder nur die optische Spitze eines ganzes Bergs an technischen Verbesserungen, die allerdings am stehenden Motorrad kaum zu würdigen sind: Alle Scheinwerfer- und Leuchteinheiten der Triumph Tiger 1200 bedienen sich nun der unempfindlichen und sparsamen LED-Technik. Ein verstellbares TFT-Farbdisplay transportiert die wichtigsten Informationen und Einstellmöglichkeiten zum Fahrer.

Darüber hinaus bietet die Triumph Tiger 1200 ein adaptives Kurvenlicht, insgesamt sechs frei wählbare Fahrmodi (neu dabei: "Off Road Pro"), hinterleuchtete und ergonomisch optimierte Schaltereinheiten, einen neuen Schaltassistenten für kupplungslose Gangwechsel in beide Richtungen, eine Aktivierung der Zündung über einen Funkchip sowie einen verbesserten Tempomat.

Der "leistungsstärkte Motor mit Kardanantrieb seiner Klasse", der 1215 cm³ große Dreizylinder ist weiterhin im Einsatz und leistet in seiner 2018er-Ausbaustufe 141 PS - also 2 mehr als im Vorjahr.

Die Triumph Tiger 1200 geht mit tiefgreifenden Neuerungen ins Modelljahr 2018. Künftig verzichtet sie auf den Namenszusatz
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Optimierte Ergonomie, Kurven-ABS, semiaktives Fahrwerk

Optimiert hat Triumph an der Tiger 1200 die Ergonomie mit Blick auf lange Etappen; der Hersteller spricht von einer "souveräneren Sitzposition", die auf den neuen Sitz, eine überarbeitete Lenkerposition und eine verbesserte Rahmengeometrie zurückzuführen sei.

Zentrales Element aller elektronischen Fahrassistenzen der Triumph Tiger 1200 ist eine sogeannte IMU ("Inertial Measurement Unit", ein Trägheitssensor). Auf ihre Daten greifen das gemeinsam mit Continental entwickelte Kurven-ABS, die Traktionskontrolle, eine Berganfahrhilfe, das Drive-by-Wire sowie die wählbaren Fahrmodi zurück.

Eine semiaktives Fahrwerk von WP, Bremsen von Brembo und ein in zwei Positionen höhenverstellbarer Fahrersitz sollen die Ansprüche an Sicherheit und Komfort auf das Beste verbinden.

Unabhängig von der restlichen Bordelektronik, jedoch nicht minder nützlich, arbeiten ein verstellbarer Windschild, Heizelemente und Bordsteckdosen.

Die Triumph Tiger 1200 ist als straßenoptimierte XR-Variante (R wie "road) mit Gussrädern sowie als offroad-tauglichere XC-Variante (C wie "country") mit Drahtspeichenrädern erhältlich. Von beiden wiederum sind einige Ausstattungsvarianten und natürlich reichlich individuelles Zubehör erhältlich.

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