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Corona stoppt KTM

Produktion wird 2 Wochen ruhen

Nach Ducati und der Piaggio-Gruppe sorgt die Corona-Pandemie jetzt auch beim österreichischen Motorradhersteller KTM für einen Produktionsstopp. Zwei Wochen soll die Fertigung in Mattighofen ruhen.

Wie die Pierer Mobility AG als Mutterkonzern von KTM am Donnerstag (12.3.2020) mitteilt, werden die Bänder der Produktionsanlagen am Standort Mattighofen vom 30. März bis zum 10. April still stehen.

Zulieferprobleme aus Italien befürchtet

Auslöser für den Produktionsstopp ist eine mögliche bevorstehende Unterbrechung der Zulieferkette aus Norditalien. In dieser, vom Corona-Virus stark betroffenen Region, sind viele Zulieferbetriebe angesiedelt. Durch diese Maßnahme versucht KTM eine mögliche unkontrollierte Betriebsunterbrechung zu vermeiden und zieht zur nachhaltigen Stabilisierung der Lieferkette Teile des Betriebsurlaubes aus dem Sommer vor. Von diesen Maßnahmen nicht betroffen sind der weltweite Vertrieb sowie die Ersatzteilversorgung.

Saisonstart nicht gefährdet

Auch verspricht der Motorradhersteller, dass zum Saisonstart ausreichend Neufahrzeuge bei den Händlern stehen werden. Kunden sollen also von der Produktionspause nichts zu spüren bekommen.

Der Produktionsstopp hat auch wirtschaftliche Folgen. So kassiert KTM die Unternehmensziele für 2020 ein. Man müsse die Gesamtsituation neu bewerten.

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