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Moto2 Weltmeisterschaft 2019

Dominique Aegerter bei Forward auf MV

Zukunft gesichert! Der Schweizer Dominique Aegerter wird auch 2019 in der Moto2-Weltmeisterschaft an den Start gehen. Er wurde sich mit dem Forward Racing Team einig, die im kommenden Jahr die Werksmannschaft von MV Agusta stellen werden.

2019 werden die Karten in der mittleren Klasse des Motorrad-Grand-Prix-Sportes komplett neu gemischt: Nach neun Saisons mit Einheitsmotoren auf Basis der Honda CBR600 kommt ein neuer Klang ins Fahrerlager. Die Moto2-Maschinen werden mit 765-Kubikzentimeter großen Triumph-Dreizylinder-Motoren ausgerüstet. Mit dabei: Dominique Aegerter.

Der Schweizer hat damit seine Zukunft früh sichern können. Im letzten Jahr war es für ihn zu einem Spießruten-Lauf geworden, die Saison im gebeutelten Kiefer-Team und auf KTM finanziell gestemmt zu bekommen. Dabei griff Aegerter, der in der IDM beim Freudenberg-Team seine ersten Erfolge feierte, auf ein Crowdfunding-Projekt zurück. Erst kurz vor Saisonstart hatte man alles zusammen.

Nun kann Aegerter entspannt in den Winter gehen: Er wird im Forward Racing Team fahren. Dort werden Chassis von MV Agusta zum Einsatz kommen, die sich erstmals in der Moto2 engagieren werden. Viel zu lernen und viel Neues für Aegerter also, aber die Gewissheit, dass es 2019 für ihn weiter geht, dürfte die Vorbereitung nun um einiges erleichtern.

„Ich bin stolz, Teil dieses komplett neuen Projektes zu sein, bei der Rückkehr einer so erfolgreichen Marke wie MV Agusta in den Grand-Prix-Sport“, so Aegerter, der Mattia Pasini und Stefano Manzi als Teamkollegen bekommt. „Der erste Test findet bereits in einer Woche in Jerez statt und ich bin mehr als motiviert, anzufangen.“

Aegerter dürfte dem Neuanfang mehr als gespannt entgegen sehen. „2018 war eine wirklich schwierige Saison für mich, ich konnte auch nicht die Ergebnisse liefern, die ich eigentlich wollte. Die letzten Wochen waren daher unglaublich nervenaufreibend, denn ich wollte unbedingt weiter Moto2 fahren.“ Aegerter musste sich dabei nicht nur um seine Leistungen auf der Strecke kümmern, sondern auch um die Team-Suche: „Ich habe keinen Manager und bin froh, dass mir mein Bruder Kevin so viel geholfen hat – ohn ihn hätte ich das alles nicht geschafft. Mein Startplatz ist nun gesichert, jetzt geht die Suche nach einem Manager weiter, der uns bei der Suche für das Budget für die zweite Saisonhälfte unterstützen wird und kann.“

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