Bundesgartenschau Heilbronn BUGA Thomas Schmieder

Motorräder auf der BUGA

Bikes und Blumen

Die Bundesgartenschau in Heilbronn hat nicht nur für Blumenliebhaber etwas zu bieten, auch Motorradfahrer dürfen sich über verschiedene Exponate freuen.

Am 6. Oktober 2019 geht in Heilbronn (Baden-Württemberg) nach 173 Tagen die Bundesgartenschau BUGA zu Ende. Rund 2,2 Millionen Besucher haben bis dahin direkt am Neckar viel mehr als bloß als eine Pflanzen- oder Gartenausstellung bewundert. Zu den Glanzlichtern zähl(t)en illuminierte, mit Musik unterlegt Wasserspiele, viele Kunstobjekte, Konzerte, Ausstellungen und Veranstaltungen. Hinzu kam eine rund drei Hektar große Stadtausstellung mit 23 architektonisch innovativen Gebäuden. Mittendrin präsentierte das im benachbarten Neckarsulm beheimatete Deutsche Zweirad- und NSU-Museum einige Höhepunkte seiner Dauerausstellung.

Bundesgartenschau Heilbronn BUGA
Thomas Schmieder

Darunter ist eine Replik der Harley-Davidson „Captain America“ des kürzlich verstorbenen Peter Fonda – genau 50 Jahre nach dem Kultfilm „Easy Rider“. Blickfang vor dem Eingangsbereich war allerdings die Skulptur Schwalbe 2007 von Stefan Rohrer. Als wäre sie aus Kaugummi, schmiegt sich die Simson aus Suhl, gedehnt wie einer Zeitschleife, um einen Laternenmast. Wie sinnig: 1986, vor 33 Jahren, endete nach 1.176.640 seit 1964 gebauten Exemplaren die Produktion dieses 50-Kubik-Kleinroller DDR-Produktion.

Und wenn nun in Heilbronn demnächst die Bagger anrollen, um das rund 40 Hektar große Gelände abermals umzumodeln, bleibt uns Motorradfahren als Trost die permanente Ausstellung des Zweirad Museums in Neckarsulm: Dort präsentieren 380 Exponate auf 2.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche rund 90 Motorradmarken. Und zwar permanent. Es lohnt sich. Sogar ohne die Kaugummi-Schwalbe.

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