Hoversurf Hoverbike S3

Abheben für 150.000 Dollar

Foto: Hoversurf 13 Bilder

Die Firma Hoversurf aus Kalifornien baut mit dem Hoverbike S3 eine Mischung aus Motorrad und Drohne mit rein elektrischem Antrieb. Ein Bike zum Abheben.

Das Hoverbike S3 ist kein ganz neuer Entwurf, schwebt es schon seit Jahren im Versuchsstadium und seit 2017 bei der Dubai Polizei im Testbetrieb. Neu ist, dass das Hoverbike S3 ab 2019 auch an Privatkunden ausgeliefert werden soll.

Hoverbike kostet 150.000 Dollar

Vorbestellt werden kann das Hoverbike S3 ab sofort. Mit der Reservierung wird eine Anzahlung in Höhe von 15.000 Dollar fällig. Wird die Reservierung bestätigt, so müssen wenigstens 50 % der Gesamtkosten von 150.000 Dollar angezahlt werden. Der Restbetrag muss bei Lieferung bezahlt werden. Als Wartezeit werden zwischen zwei und sechs Monaten angegeben. Fliegen mit seinem Hoverbike darf der Käufer erst nach einer intensiven dreitägigen Flugschulung beim Hersteller, die mit weiteren 10.000 Dollar zu Buche schlägt. Das Fahr-, sorry, das Fluggefühl auf dem Hoverbike S3 dürfte aber einmalig sein.

Sitzposition wie auf einem Sportler

Foto: Hoversurf
Das einteilige Chassis ist aus Kohlefaserlaminat gefertigt.

Technisch setzt das Hoverbike S3 auf ein einteiliges Chassis, das komplett aus Kohlefaserlaminat gefertigt wird. Komplett bestückt mit Motoren und Batterien soll das S3 gerade einmal 114 kg auf die Waage bringen. Als sichere Flughöhe werden 5 Meter angegeben, die Höchstgeschwindigkeit ist per Gesetz auf 52 Knoten (96 km/h) limitiert.

Die Bordelektronik bietet unter anderem einen Auto-Start- und einen Auto-Lande-Modus sowie eine optionale Fernsteuerung. Für die Flugsicherheit ist ein LIDAR-All-Wetter-Radar an Bord. Gesteuert wird das Hoverbike S3 über zwei Joysticks. Der Pilot sitzt dabei wie auf einem Sportmotorrad und stützt die Unterarme auf gepolsterte Ablagen.

Bis zu 25 Minuten Flugspaß

Foto: Hoversurf
Mit Pilot kann das S3 bis zu 25 Minuten in der Luft bleiben.

In die Luft bringen das Hoverbike letztlich vier an Auslegern montierte Elektromotoren mit jeweils 33 kW Leistung und dreiblättrigen Rotoren aus Kohlefaserlaminat. Den Gesamtschub gibt der Hersteller mit 364 Kilogramm an. Ihre Energie saugen die Motoren aus LiNiMnCoO2-Batterien mit einer Kapazität von 12,3 kWh. Damit sollen Flugzeiten von bis zu 40 Minuten im Drohnenmodus und 15 bis 25 Minuten mit Pilot drin sein. Als Ladezeit für das Batteriepack werden 2,5 Stunden angegeben.

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