Arai Renegade-V. Jens Möller-Töllner.

Arai Renegade-V

Integralhelm ausprobiert

Der Arai Renegade-V möchte durch gute Passform und einfaches, aber dennoch schickes Design, punkten. Wie schlägt sich der Integralhelm im ersten Test?

Der Arai Renegade-V richtet sich an Fahrer, die eher gemütlich auf Cruisern und Naked Bikes unterwegs sind, entsprechend ist er nur bedingt für Rennstreckenliebhaber zu empfehlen. Der Integralhelm sitzt Arai-typisch sehr angenehm, das herausnehm- und waschbare Innenfutter liegt satt, komfortabel und wackelfrei am Kopf an.

In Größe M 1.681 Gramm schwer

Sehr wirksam zeigt sich die Belüftung, wenngleich sie sich am Kinn – dem cleanen Design geschuldet – nur von innen bedienen lässt. Mit Handschuhen ist das Öffnen und Schließen der Belüftung somit nicht ganz einfach. Leichte Abzüge gibt’s auch fürs Gewicht: 1.681 Gramm in Größe M sind, verglichen mit anderen Helmmodellen, eine Menge.

Arai Renegade-V.
Jens Möller-Töllner.
Die Bedienung der Belüftungselemente könnte komfortabler sein.

Im ersten Test haben der Doppel-D-Verschluss und das Pinlock-Visier gut gefallen und einen ordentlichen Eindruck hinterlassen. Käufer können zwischen den Größen XS bis XXL wählen. Ganz günstig ist der Arai Renegade-V übrigens nicht unbedingt: mindestens 579 Euro müssen den Besitzer wechseln, um in den Besitz eines Exemplars zu kommen.

Positiv aufgefallen: Gewohnt gute Passform, sehr komfortabel

Negativ aufgefallen: Kinnbelüftung schwer zu bedienen

Größen: XS bis XXL

Preis: ab 579 Euro

MOTORRAD-Bewertung: 4 Sterne von möglichen 5

Fazit

Der Arai Renegade-V hat im ersten Test einen soliden Eindruck vermittelt. Zu gefallen wussten die gute Passform und der komfortable Sitz. Minuspunkte gibt es für die schwer zu bedienenden Belüftugselemente und das relativ hohe Gewicht des Integralhelms.

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