Triumph Tiger 800 Erlkönig
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Triumph Tiger 800 Erlkönig 19 Bilder

Triumph Tiger Erlkönig

Neuer Rahmen, neuer Motor

Der britische Motorradhersteller Triumph arbeitet an einer Neuauflage der Mittelklasse-Enduro Tiger 800. Der jetzt erwischte Erlkönig enthüllt schon viele neue Details.

Die 2020 in Kraft tretende Euro 5-Norm für Motorräder wirft ihre Schatten voraus: Zahlreiche Modelle müssen mehr oder weniger aufwändig an die neuen Vorgaben angepasst werden, so auch bei Triumph. Unserem Erlkönigjäger ist jetzt die 2020er Triumph Tiger vor die Linse gefahren. Und zwar in der offroadorientierte XC-Variante /21-Zoll-Vorderrad) mit Speichenrädern und in der XR-Straßenvariante mit Gussfelgen und 19-Zoll-Vorderrad.

Komplett neuer Rahmen

Die Bilder zeigen schon zahlreiche Änderungen an der Mittelklasseenduro. Klar zu erkennen ist, dass die Tiger einen neuen Rahmen bekommt. Die Gitterrohrkonstruktion des Hauptrahmens bleibt zwar erhalten, die Rahmenrohre werden aber neu verlegt und verstrebt. Komplett neu ist auch der nun angeschraubte Heckrahmen, der wiederum neue, geschraubte Soziusfußrastenausleger aus Aluminium trägt. Der Sozius kann in neue Haltebügel greifen. Auch die vordere Rastenanlage wurde komplett neu gezeichnet und mit geschmiedeten Hebeleien ausgerüstet. Stark verändert präsentiert sich auch die Kinematik der Umlenkhebelei für das hintere Federbein.

Speichenfelgen für Schlauchlosreifen

Im neuen Rahmen steckt auch eine neue Aluminium-Hinterradschwinge, die in beiden Holmen Durchbrüche aufweist. Klar zu erkennen sind an der XC-Version auch die neuen Drahtspeichenfelgen (21 Zoll vorne, 17 Zoll hinten) im BMW-Kreuzspeichenstil mit im Horn verschraubten Speichen, die die Verwendung von Schlauchlosreifen ermöglichen. Die XR trägt wieder 19 Zoll vorn und 17 Zoll hinten – beide Räder sind als Gussfelgen ausgeführt. Neu sind auch die am Vorderrad jetzt radial angeschlagenen Vierkolbenzangen der Doppelscheiben-Bremsanlage.

Triumph Tiger 800 Erlkönig
Stefan Baldauf
Alle Bremskomponenten liefert Brembo.

Markante Änderungen gibt es auch bei der Optik. Die Lampenmaske, die nun aus zwei Auslegern aus dem Tank erwächst, fasst einen LED-Doppelscheinwerfer ein. Darüber erhebt sich eine vermutlich höhenverstellbare Verkleidungsscheibe. Ebenfalls auf LED-Technik setzen die Blinker und das Rücklicht. Neu in Form gebracht werden auch die seitlichen Kühlerverkleidungen. Das Heck scheint steiler und höher zu stehen. Auch der Auspuffendtopf ragt steiler auf. Ein erster Blick ins Cockpit offenbart ein noch größeres TFT-Farbdisplay, das vermutlich auch in Sachen Konnektivität zulegt.

Vermutlich mehr Hubraum und Leistung

Sogar am Dreizylindermotor haben die Briten Hand angelegt. Ganz offensichtlich sind die neuen Gehäusedeckel links und rechts. Die Krümmer scheinen etwas dicker geworden zu sein, die Ölwanne dagegen etwas flacher. Darunter sitzt ein schlanker Unterfahrschutz. Gerüchteweise hört man auch von einer Hubraumaufstockung auf rund 900 cm³, die dem Triple trotz Euro 5 bis zu 110 PS einhauchen soll.

Fazit

Triumph baut die Tiger 800 kräftig um. Fahrwerk, Antrieb, Peripherie – alles ist neu. Das Gesamtpaket wirkt stimmig und nimmt der Euro 5 jeden Schrecken.

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