Alle Gäule gesattelt? Tester Schwers lässt den Vintage Chief bei der Eingangsmessung auf dem Prüfstand galoppieren.
Foto: Müller
Pfffft: Die anfängliche Druckverlustprüfung dient als Referenzwert für die Abschlussmessung nach 50 000 Kilometern.
Foto: Hertler
Keine Fisimatenten: Wie immer wird der Motor verplombt, um Manipulation bei den Inspektionen auszuschließen.
Foto: Gargolov
American Moments auf der Indian Chief Vintage.
Foto: Hersteller
Benzinfüllstand, Ein-/Ausschaltknopf und Tachometer - die Tankamaturen der Chief Vintage.
Foto: Hersteller
Da geht's lang. Der Indianerhäuptling blickt optimistisch in die Zukunft. Ob zu Recht, wird der Dauertest zeigen.
Foto: r-photography.info
Bildergalerie: Dauertest Zwischenbilanz Indian Chief Vintage. Der wahre Straßenfeger: Die optionalen Fransen (281 Euro!) an den Trittbrettern kehren den Asphalt. Wir entfernten sie.
Foto: Arturo Rivas
Kolossales Motorrad in grandioser italienischer Alpen-Landschaft. Oder umgekehrt?
Foto: r-photography.info
Voll bepackt ging’s mit Rainer Froberg 2015 ins Weltkulturerbe Völklinger Hütte.
Foto: Jörg Lohse
Wie früher: Der beleuchtete Indianer-Kopf mit Kriegsschmuck, „War Bonnet“ genannt, prangt auf dem Front-Fender. Er erschien erstmals 1947 bei einer Chief.
Foto: Jörg Lohse
Wie früher: Der beleuchtete Indianer-Kopf mit Kriegsschmuck, „War Bonnet“ genannt, prangt auf dem Front-Fender. Er erschien erstmals 1947 bei einer Chief.
Foto: mps Fotostudio
Auffällig: Nach 40&9;000 Kilometer Laufleistung legten mit Serien-Schalldämpfern Leistungsabgabe und „Drehfreude“ über 3000 Touren deutlich zu.
Foto: mps Fotostudio
Die serienmäßige, bis zur Oberkante 1,52 Meter hohe Scheibe der Chief Vintage schirmt gut ab. Doch sie dröhnt und turbulenzt für große Fahrer laut und bietet kleinen Fahrern bei Regen wenig Durchblick: Tropfen perlen und laufen nicht ab.
Foto: mps Fotostudio
Wenigstens ist der XXL-Schild dank cleverem Rast-Mechanismus schnell und einfach demontiert. Oder man wählt die niedrigere Zubehör-Scheibe zu 234 Euro: Ihre Oberkante liegt „nur“ 1,44 Meter hoch.
Foto: Yvonne Hertler
Zwar wirkt dickes Büffelleder sehr edel und wertig. Doch im Alltag setzten Regen und UV-Licht der Tierhaut mächtig zu.
Foto: Gerry Wagner
Stimmige 16-Zoll- Speichenräder sind ursprünglich sogar mit Weißwandreifen bestückt. Doch bei dem jüngsten Reifenwechsel war die Innenseite der Stahlfelgen rostig.
Foto: Manuel Fuchs
Passt ins Bild: Es muss nicht immer die Prärie sein, wenn der Horizont lockt.
Foto: Rossen Gargolov
Passt genau: direkt nach unten verlaufende Krümmer – Markenzeichen seit 1916.
Foto: Yvonne Hertler
Die Experten vom MOTORRAD und Indian begutachten das zerlegte Dauertestmotorrad.
Foto: Jacek Bilski
Regen und Sonne setzen dem Büffelleder von Sitz- bank und Koffer gewaltig zu. Ein klarer Fall für die Langzeitpflege.
Foto: Jacek Bilski
Die Zylinder weisen nur geringe Laufspuren auf, sind form- und maßhaltig.
Foto: Jacek Bilski
Kurbeltrieb: Haupt- und Pleuellager weisen ein gleichmäßiges Tragbild auf, die Lagerspiele sind in Ordnung. An einem Pleuellager zeigen sich etwas tiefere Riefen.
Foto: Jacek Bilski
Die Auslassventile, vor allem das hintere, weisen an den Sitzen Brandspuren mit Kraterbildung auf. Die Ventilsitze sind allesamt verbreitert.
Foto: Jacek Bilski
Zylinderkopf: Die Auslassventile sowie das hintere Einlassventil sind undicht, die Kompression hat am hinteren Zylinder stark nachgelassen.
Foto: Jacek Bilski
Die Ventilführungen und -schäfte sind in Ordnung.
Foto: Jacek Bilski
Foto: Jacek Bilski
Beide Kolben zeigen Ölkohleablagerungen am Kolbenboden und geringfügige Riefen am Kolbenhemd.
Foto: Jacek Bilski
Eine der drei unten liegenden Nockenwellen. Die Laufspuren am Lagerzapfen sind gut zu sehen, aber unbedenklich
Foto: Gargolov
Die Chief fährt sich agiler, als es aussieht. Dennoch – Weit- und Umsicht helfen immer.
Foto: www.r-photography.info
Und so sah die Indian Chief Vintage ursprünglich aus.