Yamaha XT H2O Concept Maxime Lefebvre
Yamaha XT H2O Concept
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Yamaha XT H2O Concept 10 Bilder

Yamaha XT H2O

Virtueller Eintopf mit Wasser-Dampf

Maxime Lefebvre ist Motorraddesigner. Für eine Thesisarbeit hat er im Jahr 2016 eine moderne Yamaha XT 500 konzipiert, die beim Antrieb auf reine Wasserkraft setzt.

Der Franzose Lefebvre ist Designer und hat in der Zweiradbranche schon für Peugeot und Yamaha gearbeitet. Aktuell ist er bei Kiska-Design beschäftigt, wo auch das Design der aktuellen KTM-Motorräder entsteht. Während seiner Zeit bei Yamaha hat er, unterstützt durch die Designabteilung der Japaner, für seine Thesisarbeit ein futuristisches Konzept für eine neue Yamaha XT 500 gezeichnet.

Die XT 500 war simpel, aber robust aufgebaut, beherrschte sowohl Asphalt unter seinen Rädern als auch leichtes Gelände und war relativ leicht. Die gleiche Leichtigkeit und Vielseitigkeit sollen auch den Entwurf der Yamaha XT H2O kennzeichnen. Entsprechend minimalistisch ist ihr Auftritt.

Wasserdruck als Antrieb

Yamaha XT H2O Concept
Maxime Lefebvre

Das Vorderrad wird von einer Gabel nach dem Hossack-Prinzip geführt, das Hinterrad hängt an einer Einarmschwinge. Beide Felgen sind transparent gestaltet. Verzögert wird mit Scheibenbremsen – vorne doppelt ausgeführt, hinten einfach. Zentrales Element der XT H2O ist der in einem L-förmigen Rahmen aufgehängte Wasser-Motor, der in seiner Bauform einem nach vorne geneigten V2 ähnelt. In diesem wird reines Wasser mit einer Pumpe im Umlauf gehalten. Das genaue Arbeitsprinzip bleibt im Dunkeln. Dafür steht dessen Umweltfreundlichkeit außer Frage. Klar ist dagegen, dass auch die Kraftübertagung auf das Hinterrad per Wasserdruck erfolgt.

Fazit

Ein echter Nachfolger für eine XT 500 ist schon lange überfällig. Und wenn der dann umweltfreundlich nur mit Wasser fahren könnte – das wäre schon ein echter Hammer. Bislang ist es nur ein Designer-Traum.

Yamaha XT 500
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