CrossHelmet X1

Extrem smarter Integralhelm

Das japanische Startup CrossHelmet hat mit dem X1 einen smarten helm entwickelt.
Das japanische Startup CrossHelmet hat mit dem X1 einen smarten helm entwickelt.Vorgestellt werden soll der in der finalen Version auf der CES 2019 in Las Vegas im Januar.Seit 2015 entwickeln die Japaner in ihrem smarten Helm.Abseits von seinen smarten Features soll der Helm seinen TRräger auch schützen. Dazu erfüllt er alle gängigen Normen.
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Mit dem X1 von CrossHelmet drängt ein weiterer smarter Helm auf den Markt. Vorgestellt werden soll der neue Helm auf der CES 2019 in Las Vegas.

Das japanische Startup CrossHelmet ist nicht der erste Hersteller, der einen smarten Helm auf den Markt bringen möchte. Um sich gegen den Wettbewerb behaupten zu können, wurde der X1 getaufte Helm mit allerlei Technikfeatures vollgestopft. Um dem Träger ein deutlich erweitertes Sehfeld zu geben, trägt der CrossHelmet X1 hinten eine 170-Grad-Rücksichtkamera, die ihr Bild an ein Head-up-Display (1.280x720 Pixel) im Helm überträgt. Der Fahrer soll so seine komplette Umgebung im Auge haben können. Neben dem Sehen haben die Entwickler aber auch Wert auf gesehen werden gelegt. Dazu wurde der Helm mit seitlich integrierten LED-Lichtstreifen ausgerüstet.

Steuerung mit Touchpanel

Auch gegen die hohen Geräuschwerte unter einem Helm haben die Entwickler ein Mittel parat. Ein integriertes Soundsystem unterdrückt aktiv störende Frequenzen und Geräusche, optimiert aber zugleich den Klang von Sprachansagen und Audiofiles. Die Lautstärke lässt sich über ein Touchpanel seitlich am Helm steuern. Mit dem Finger nach oben fahren bedeutet Lautstärke erhöhen, Finger nach unten reduziert die Lautstärke wieder. Nach vorne und nach hinten ist für Sprünge im Menü vorgesehen (nächster Titel, nächste Ebene, ....). Ein zentraler Fingerdruck signalisiert Start oder Pause. Die Bedienung ist natürlich auch mit Handschuh möglich.


CrossHelmet Use Cases from CrossHelmet on Vimeo.

Vernetzung total

Richtig smart wird so ein Helm erst, wenn er sich auch umfangreich vernetzen kann. Per Bluetooth können Snmartphones gekoppelt werden. Über eine spezielle App, die für iOS und Android verfügbar ist, lassen sich zahlreiche andere Dienste einbinden und die Helmfunktionen steuern.

Foto: CrossHelmet
Mit einfachen Fingerbewegungen lasen sich die Grundfunktionen steuern.
Mit einfachen Fingerbewegungen lasen sich die Grundfunktionen steuern.

So können Navigationsinfos, Wetterdaten oder Musikfiles ebenso wie Sprachkommandos an Siri oder Google übertragen werden. Natürlich soll der smarte Helm auch den Träger schützen. Der 1.780 Gramm schwere Helm ist aus Lexan geformt und erfüllt alle gängigen Normen (DOT, ECE, JIS). Die integrierte Battrie wird über einen USB.Port geladen und soll einen Betrieb für sechs bis acht Stunden gewährleisten. Zu haben sein soll der neue CrossHelmet X1 ab März 2019 in den Größen M und L und in den Farben Silber und Schwarz zu Preisen ab 1.799 Dollar (umgerechnet rund 1.585 Euro). Gegen Aufpreis ist auch ein selbsttönendes Visier im Angebot.

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