Rieju Nuuk 2019

Elektro-Roller in drei Versionen

Die Preise starten bei rund 8.000 Euro.
Der spanische Zweiradhersteller Rieju hat sein Elektroangebot rund um den E-Scooter Nuuk ausgebaut.Den Nuuk gibt es jetzt in drei Versionen und verschiedenen Speed-Varianten. Hier die Tracker-Version mit grobstolligeren Reifen.Die Cargo-Version setzt auf eine große Transportbox auf dem Heck.Verzögert wird an beiden Rädern mit Scheibenbremsen.
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Der spanische Zweiradhersteller Rieju hat sein Elektroangebot rund um den E-Scooter Nuuk ausgebaut. Den Nuuk gibt es jetzt in drei Versionen und verschiedenen Speed-Varianten.

Der 2017 eingeführte Rieju Nuuk ist ein robust wirkender Elektroroller für den urbanen Verkehr. Für das Modelljahr 2019 haben die Spanier den Nuuk mit neuen Optionen und Varianten noch vielseitiger gemacht.

3 Versionen aus dem Baukasten

Zu haben ist der Rieju Nuuk künftig als Urban, Tracker und Cargo. Die Differenzierung erfolgt nur über wenige Anbauteile. Die Basis bildet der Urban. Zum Tracker wird dieser mit grobstolligeren Reifen. Bei der Cargo-Variante, die speziell auf Lieferdienste abzielt, ersetzt eine große Transportbox den ansonsten hochklappbaren Soziussitzplatz.

Allen Versionen gemeinsam ist der außenliegende Stahlrohrrahmen, die stählerne Hinterradschwinge, die sich über ein Monofederbein abstützt, die 41er Upside-Down-Gabel sowie Scheibenbremsen (280 mm vorn, 220 mm hinten) an beiden 17 Zoll großen Guß-Rädern. Das digitale Cockpt zeigt neben Geschwindigkeit und Reichweite auch den Batterieladestand, den Fahrmodus sowie weitere Fahrzeugdaten an.

Elektromotor von Bosch

Der elektrische Antriebsstrang wurde zusammen mit Bosch entwickelt. Je nach Version stellt der Elektromotor, der auf der vorderen Schwingenachse sitzt,  4 oder 10,8 kW bereit. Am Rad sollen 200 oder 245 Nm Drehmoment anliegen. Die Kraftübertragung erfolgt per CVT-Getriebe und Kette. In der Basisversion liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 45 km/h, die Motorrad-Variante darf bis zu 110 km/h schnell rennen. Auch eine 80 km/h-Variante ist zu haben.

Die Energie liefern herausnehmbare Lithium-Ionen-Akkus, die quasi im Bauch des Nuuk in herausklappbaren Fächern schlummern. Insgesamt finden hier zwei Akkus Platz. Die Motorradvariante kommt mit beiden Akkus bis zu 80 Kilometer weit. Das sparsamere Moped kommt mit einer Batterie rund 110 Kilometer weit, mit einer zweiten Zelle an Bord sollen bis zu 280 Kilometer möglich sein. Je nach Ladesttrom soll die Ladedauer zwischen 5 und 1,2 Stunden liegen. Je nach Batteriebestückung bringt der Nuuk 125 oder 140 Kilogramm auf die Waage.

Beim deutschen Importeur ist der Nuuk ab rund 8.000 Euro zu haben.

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