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Honda CB 300 R (2018)

Großes kleines Einsteiger-Motorrad

Die Honda CB 300 R platziert sich zwischen CB 1000 R und der CB 125 R. Sie ist in Deutschland das einzige Straßenmotorrad der Japaner in dieser Hubraumklasse und will vor allem junge Leute für sich gewinnen.

Mit der Honda CB 300 R steigt Honda nach einem Jahr Pause wieder in den Markt der 300 cm³-Motorräder ein. Sie wird als (Wieder-)Einstiegsbike für designbewusste Fahrer angepriesen, das mit seiner gut dosierbaren Leistung, geringen Kosten und lebendiger Fahrdynamik potentielle Käufer von sich überzeugen soll.

In der Realität bedeutet gut dosierbare Leistung 31 PS aus dem 298 cm³ Motor, der baugleich mit dem Aggregat der Honda CB 300 R ist. Das könnte für den deutschen Markt problematisch werden, ist die Honda damit doch ein großes Stück von der 48-PS Marke entfernt, welche gerade für die Jugendlichen mit A2-Führerschein eine wichtige Rolle spielt.

Wie auch bei der CB 125 R punktet die Honda CB 300 R hingegen mit ihrem Gewicht: 143 kg vollgetankt! Das dürfte in Verbindung mit dem kurzen Radstand von 1.352 mm für ein federleichtes Handling sorgen. Von einem Sport-Naked Bike, wie das Motorrad von Honda bezeichnet wird, ist sie dennoch ein gutes Stück entfernt. Interessant dürfte es werden, ob sich die Honda mit ihrem minimalistischen Stil gegenüber der knalligeren Konkurrenz durchsetzen kann.

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