Dem plumpen Motto "Haben ist besser als Brauchen" folgen besonders europäische Motorradbauer im Segment der Power-Naked-Bikes seit geraumer Zeit. BMW, Ducati (und auch MV Agusta) etwa haben ihren nackten Speerspitzen längst 200 PS plus eingepflanzt und damit jede Vernunft unter den Asphaltteppich gekehrt. Und dann ist da ja noch KTM.
In Mattighofen hält man eisern am V2-Konzept fest und pusht den LC8-Motor im Hinblick auf Hubraum immer weiter. 1.349 Kubikzentimeter stehen bei der KTM 1390 Super Duke R (hier in der Variante Evo) im Datenblatt, und daraus sollen neben 190 PS Spitzenleistung vor allem unglaubliche 145 Nm Drehmoment generiert werden. Fünf Newtonmeter mehr als beim – in dieser Disziplin bislang ohnehin in der Klasse unschlagbaren ...





