Phoenix Engineering Gunner 50 Phoenix Engineering
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Phoenix Engineering Gunner 50: Ritt auf der Taschenlampe

Phoenix Engineering Gunner 50 Ritt auf der Taschenlampe

Wirkt wie eine Taschenlampe auf Rädern, kommt aus Thailand und sieht echt lecker aus – die Phoenix Engineering Gunner 50.

Mini-Bikes mit eigenwilliger Optik hat man schon viele gesehen. Jetzt stößt aus Thailand die neue Gunner 50 von Phoenix Engineering dazu, die sich locker in die Reihe von Honda Monkey oder Honda Gorilla einreihen lässt. Die Gunner 50 ist radikal einfach, aber nicht unpfiffig gestaltet. Sie ist nur 1,67 Meter lang, 69 Zentimeter breit und 1,27 Meter hoch. Der Radstand beträgt bescheidene 1,15 Meter.

Im Zentrum steht die Taschenlampe

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Das Rahmenhauptrohr ist ein echt dickes Rohr, das vorne den kleinen runden Hauptscheinwerfer aufnimmt und am hinteren Ende eine Heimat für das Rücklicht bietet. Damit sieht das kleine Bike aus wie eine überdimensionale Taschenlampe. In einem angehängten zweischleifigen Unterzug hängt ein 50 cm³ großer Viertaktmotor mit stark nach vorne geneigtem Zylinder wie man ihn aus der Honda Dax kennt. Die Eckdaten lassen eh einen Nachbau vermuten. Der Keihin-Vergaser thront an einem langen Ansaugstutzen zusammen mit einem Mini-Luftfilterelement darüber. Der luftgekühlte 50er soll 3,3 PS und 3 Nm Drehmoment liefern. Seine Abgase führt ein Under-Engine-Auspuff ab. Zum Leben erwecken lässt sich der Bonsai-Motor per Kick- oder E-Starter.

Das Telegäbelchen streckt sein Lenkrohr durch das Rahmenhauptrohr. Es gibt wie bei Rollern nur eine untere Gabelbrücke in die die Standrohre geklemmt werden. Oben wird ein hochgekröpfter Rohrlenker angeflanscht. Vor diesem sitzt ein kleines digitales Rundinstrument mit manigfaltigen Anzeigen. Die niedliche Rohrschwinge an der Hinterhand stützt sich über ein direkt angelenktes Zentralfederbein ab. Bodenkontakt sichern 12 Zoll große Gussfelgen mit 100/90er Reifen vorn und 120/70er Pneu auf der Hinterhand. An beiden sind Einzelscheibenbremsanlagen mit Zweikolbenzangen montiert. Das Kennzeichen hängt an einem Schwingenausleger.

Nur für Solisten und nur für Asien

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Der Tank mit 4,5 Liter Volumen sitzt direkt im Rahmenhauptrohr, der Einfüllstutzen zwischen Lenkkopf und Sitzbrötchen. Und der Sitz mit einer Sitzhöhe von gut 800 Millimeter ist wirklich kaum mehr als ein Brötchen. Soziusplatz? Fehlanzeige. Die nur 75 Kilogramm schwere Gunner 50 taugt nur für Solisten.

Im Thailand gefertigt kommt die Gunner 50 jetzt nach und nach auf asiatischen Märkten in den Verkauf. Zu haben ist sie in sechs Farben. Der Preis liegt bei umgerechnet rund 1.600 Euro.

Fazit

So lecker kann Basismobilität ausfallen. In der Gunner 50 trifft ein robuster, genügsamer Motor auf ein pfiffiges Design. Ok, die gesamte Machart wirkt sehr billig, dafür fällt aber auch der Preis von umgerechnet nur 1.600 Euro extrem attraktiv aus.

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