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Museen in Zeiten des Corona-Virus

Geschlossene Museen und virtuelle Museumsrundgänge Unterschiedliche Konzepte von Motorradmuseen

Auch Werksmuseen mussten wegen der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie geschlossen bleiben. Diverse Motorradhersteller wie Ducati, KTM und Piaggio entwickeln unterschiedliche Konzepte für Besucher.

Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, lief und läuft vieles im öffentlichen Leben anders als sonst. Das hat auch Auswirkungen auf Motorradfahrer. Abgesehen davon, dass 2020 ganze Städte gesperrt wurden, in manchen Bundesländern nicht gefahren werden durfte und zeitweise auch der Motorradhandel still stand, hatten diverse Motorradhersteller wie Ducati, KTM und Piaggio bekanntgegeben, ihre Werksmuseen vorübergehend zu schließen.

Technik Museen Sinsheim Speyer öffnen wieder

Bundesweit durften die Museen unter Berücksichtigung strenger Hygiene- und Schutzauflagen im Mai 2020 dann wieder öffnen. So konnte Europas größtes Privatmuseum nach über sechs Wochen die Tore wieder aufsperren: Das Technik Museum Sinsheim öffnete am 6. Mai, pünktlich zu seinem 39. Geburtstag, das Technik Museum Speyer folgte am 11. Mai. "Der Sommerurlaub fällt für viele dieses Jahr aus – regionale Erlebnisse sind jetzt gefragt. Und da kommen wir ins Spiel", sagte Museen-Geschäftsführer, Matthias Templin.

Rundgang per Google Maps

Andere Museen können mithilfe von Google Maps besichtigt werden. So kann das Ducati-Museum in Bologna (Italien), das Harley-Davidson-Museum in Milwaukee (USA) und das Kawasaki Good Times World Museum in Kobe (Japan) mithilfe von Google Maps besichtigt werden. Möglich macht dies übrigens die Street View-Funktion des Google Navigationstools.

Einen etwas anderen Weg geht Honda. Der japanische Traditionshersteller bietet zwar ebenfalls einen virtuellen Rundgang durch die Honda Collection Hall an, allerdings nicht in Google Maps. Wer das virtuelle Museum besuchen möchte, muss eine eigens für diesen Zweck eingerichtete Website besuchen, die hier zu finden ist. Einen ähnlichen Service bietet das Moto Museum in St. Louis an, bei dem Besucher mehr als 100 klassische Fahrzeuge aus längst vergangenen Zeiten besichtigen können.

Ducati-Museum in Bologna:

Harley-Davidson-Museum in Milwaukee:

Kawasaki Good Times World Museum in Kobe:

Fazit

Zwar ersetzen die virtuellen Rundgänge den traditionellen Museumsbesuch nicht, trotzdem ist es begrüßenswert, dass diverse Hersteller den Fans die virtuellen Rundgänge kostenlos anbieten.

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