Hin und Her bei MV Agusta: Im Frühjahr 2024 übernahm KTM die Mehrheit am italienischen Hersteller, fuhr dann aber dramatische finanzielle Verluste ein und war im Herbst 2024 insolvent. Auf Geheiß des Insolvenzverwalters wurde MV wieder verkauft – für kolportierte 60 Millionen Euro an den früheren Eigner, den russisch-stämmigen Timur Sardarov. MOTORRAD sprach mit ihm und dem MV-Geschäftsführer Luca Martin darüber, wie es bei MV Agusta weitergeht.
Seit letzter Woche [KW28, 2025] ist MV Agusta auch organisatorisch und finanziell wieder komplett von KTM getrennt. Darf man zum Rückkauf dazu gratulieren – oder eher nicht?
Sardarov: Klar, darf man gratulieren. Ich bin wirklich froh, dass wir MV zurückgekauft haben. KTM war bankrott, und MV riskierte,...





