MV Agusta im Exklusiv-Interview: "Wir wollen keine Luxusmarke sein"

Exklusiv – MV Agusta spricht über die Zukunft
„Wir wollen keine Luxusmarke sein“

ArtikeldatumVeröffentlicht am 16.07.2025
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MV Agusta Superveloce 1000 Serie Oro (07/2024)
Foto: MV Agusta

Hin und Her bei MV Agusta: Im Frühjahr 2024 übernahm KTM die Mehrheit am italienischen Hersteller, fuhr dann aber dramatische finanzielle Verluste ein und war im Herbst 2024 insolvent. Auf Geheiß des Insolvenzverwalters wurde MV wieder verkauft – für kolportierte 60 Millionen Euro an den früheren Eigner, den russisch-stämmigen Timur Sardarov. MOTORRAD sprach mit ihm und dem MV-Geschäftsführer Luca Martin darüber, wie es bei MV Agusta weitergeht.

Seit letzter Woche [KW28, 2025] ist MV Agusta auch organisatorisch und finanziell wieder komplett von KTM getrennt. Darf man zum Rückkauf dazu gratulieren – oder eher nicht?

Sardarov: Klar, darf man gratulieren. Ich bin wirklich froh, dass wir MV zurückgekauft haben. KTM war bankrott, und MV riskierte,...