Bajaj/Triumph Motorcycles

Triumph und Bajaj werden Partner

Gemeinsame Modelle geplant

Der britische Motorradhersteller Triumph und der indische Motorradhersteller Bajaj wollen künftig zusammenarbeiten – sie planen gemeinsame Modelle. Jetzt gibt es weitere Informationen.

Im August 2017 hatten der indische Motorradhersteller Bajaj und der britische Motorradhersteller Triumph in einer gemeinsamen Erklärung eine Partnerschaft der beiden Firmen bekannt gegeben. Eine finanzielle Beteiligung in Form einer Anteilsübernahme liegt der Kooperation aber nicht zugrunde, hieß es darin. Vielmehr sei „eine Reihe von Mittelklasse-Motorrädern“ geplant, gebaut mithilfe „gemeinsamer Stärken.“

Bajaj hält 48 Prozent von KTM

Mittlerweile sind weitere Details zur Zusammenarbeit bekannt geworden. Die Motorräder sollen von den Briten entwickelt, aber in Indien bei Bajaj gefertigt werden. Die Produktion der kleinen Modelle soll frühestens Ende 2020/Anfang 2021 starten. Erste Studien könnten schon im Februar 2020 auf einer indischen Messe oder auf der EICMA 2020 zu sehen sein. Die bei Bajaj gefertigte Maschinen sollen künftig unter dem Markennamen Triumph in Indien und den Schwellenländern Asiens vertrieben werden. Triumph, hieß es in einer ersten Erklärung weiter, könne so „seinen Weltmarktanteil erheblich steigern.“

Der in Puna, Indien, angesiedelte Bajaj-Konzern ist nach eigenen Angaben der drittgrößte Motorradhersteller der Welt und der zweitgrößte Indiens. Was die neue Zusammenarbeit aus europäischer Sicht interessant macht ist, dass Bajaj seit 2007 Anteile an KTM hält, mittlerweile in Höhe von fast 48 Prozent.

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