Scorpio X1 Elektroroller Scorpio
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Scorpio X1 Elektroroller 9 Bilder

Scorpio X1: Elektroroller aus Singapur

Scorpio X1 Elektroroller Startup aus Singapur bringt E-Roller

Das in Singapur ansässige Startup Scorpio stellt den Elektroroller X1 vor. 105 km/h Spitze und 200 Kilometer Reichweite stehen auf dem Datenblatt.

Kleine, leichte Pendlerfahrzeuge – auf diesem Gebiet der Elektromobilität spielen Elektroroller in Deutschland mittlerweile eine ernstzunehmende Größe. Und der Scorpio X1 könnte da erfolgreich mitmischen, wenn er den Weg auf unseren Markt findet.

Scorpio X1 kostet 9.800 US-Dollar

Die Eckdaten: Der Scorpio X1 soll 200 Kilometer Reichweite bieten, eine Maximalgeschwindigkeit von 105 km/h erreichen und 9.800 US-Dollar kosten. Umgerechnet wären das rund 8.460 Euro, womit der Elektroroller preislich über der schon nicht besonders günstigen Vespa Elettrica (6.690 Euro) liegt. Die stellt mit einer Spitzengeschwindigkeit von und 70 km/h dann aber auch nur 70 km/h Reichweite zur Verfügung stellen. Wenn der Scorpio X1 seine verkündeten technischen daten tatsächlich auch auf die Straße bringt, ist der Preis zwar immer noch hoch, aber nachvollziehbar.

Des Weiteren soll der Scorpio X1 mit jeder Menge technischer Funktionen anrollen: Er verfügt natürlich über einen schlüssellosen Zugang und ein fernbedienbares Schloss sowie ein integriertes Navigationssystem und einen Diebstahlalarm.

Per Smartphone-App lassen sich sämtliche Daten des Elektrorollers aus- und ablesen, außerdem lässt er sich über die App auch orten.

1.000 Dollar Anzahlung bei Vorbestellung

Scorpio nimmt bereits Vorbestellungen für den X1 an, unter der Voraussetzung, dass 1.000 US-Dollar angezahlt werden. Weitere 4.000 Dollar werden vom Hersteller aufgerufen, sobald er dem jeweiligen Käufer einen Produktionsslot für sein Modell zuweist. Bei Abschluss der Produktion werden die fehlenden 4.800 Dollar abgerufen. In den Verkaufsbedingungen haben wir noch die Aussage gefunden, dass die Lieferung durch den Käufer persönlich erfolgen müsse. Weiter heißt es: "Jede Anfrage des Käufers, die Ware durch den Verkäufer an einen anderen Ort zu liefern, wird nach alleinigem Ermessen des Verkäufers angenommen und, falls dies angenommen wird, erfolgt die Lieferung auf das alleinige Risiko des Käufers in Bezug auf Verlust oder Transportschäden oder sonstige Schäden."

Da uns in Europa bisher kein Vertriebspartner für diesen Roller bekannt ist, schätzen wir es als vorerst unrealistisch ein, dass eine unkomplizierte Einfuhr nach Deutschland zum jetzigen Zeitpunkt möglich ist.

Fazit

Auf Märkten mit attraktiven E-Mobilitätsförderungen auch für Zweiräder könnte ein Elektroroller wie der Scorpio X1 auf großes Interesse stoßen. Ob er seinen Weg nach Deutschland findet und sich zu dem Preis – auch wenn er gerechtfertigt sein sollte – in manch Pendler-Herz fahren könnte, wagen wir aber mal ganz vorsichtig anzuzweifeln.

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