So funktioniert´s: Erste Hilfe

Was wenn?

So geht's: Erste Hilfe für Motorradfahrer.
So geht's: Erste Hilfe für Motorradfahrer.Helm abnehmen: 1. Brille weg. Einem bewusstlosen Motorradfahrer immer den Helm abnehmen, um die Atmung zu kontrollieren und ihn dann in die stabile Seitenlage zu bringen. Helm am besten zu zweit abnehmen, im Notfall allein.2. Riemen auf. Verschluss öffnen, im Notfall durchschneiden (Ersthelfer ist gegen spätere Schadenersatzansprüche abgesichert).3. Über die Nase. Knieend hinter dem Verletzten vorsichtig, aber bestimmt das Kinnteil des Helms anheben und über die Nase ziehen, unnötige Ruck-Bewegungen vermeiden.
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Erste Hilfe ist Bürgerpflicht. Nicht nur ideell, sondern konkret gesetzlich verankert: Wer sie unterlässt, macht sich strafbar. Doch worauf kommt’s im Ernstfall wirklich an? Was ist zu tun und in welcher Reihenfolge? MOTORRAD empfiehlt: Machen Sie einen Auffrischungskurs. Oder lesen Sie wenigstens das hier.

Ein Verbandspäckchen ist in Österreich, Italien, Portugal und Spanien auch für Motorradfahrer Pflicht. Die Regelung wird zwar nur selten kontrolliert, gilt aber auch für deutsche Biker, wenn sie in diesen Ländern unterwegs sind. Doch ganz von allen Pflichten abgesehen ist es einfach sinnvoll, einen kleinen Notvorrat an Verbandszeug unter der Sitzbank, im Tank- oder Fahrer-Rucksack dabei zu haben. Die von Polo, Hein Gericke und Louis angebotenen Päckchen sind kaum größer und nur unwesentlich schwerer als zwei Schachteln Zigaretten, kosten dafür aber weniger. Neben Mullbinden, Verbandstuch und jeweils zwei Paar Latex-Handschuhen (Tipp: die können auch bei einer Notreparatur am Straßenrand nützlich sein) enthalten sie entsprechend der DIN-Vorschrift auch eine Alu-Rettungsdecke. Wer will, kann als sinnvolle Ergänzung noch gewöhnliche Pflaster dazustecken. Die Norm schreibt nicht nur den Inhalt vor, sondern auch, dass er wasser- und staubdicht sowie hygienisch abgepackt sein muss.

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