KTM 690 SMC R KTM

KTM 790 SMC und SMT

Neue Supermotos für 2021 erwischt

Gesichtete Erlkönige belegen: Der neue KTM 790er Twin kommt auch im Supermoto-Segment – und zwar in gleich zwei Modellen.

Nach Duke 2017 und Adventure 2018 präsentiert KTM wohl 2020 zwei weitere 790er Modelle und ergänzt mit ihnen das Mittelklasse Portfolio. Erste Prototypen der neuen Supermotos wurden jüngst gesichtet. Deren Rahmen stammt eindeutig aus dem Adventure Modell und wurde lediglich leicht modifiziert. Auffälligste Neuerungen sind der steilere Lenkkopfwinkel, der flachere Lenker und die Reifendimensionen 120/70 R17 vorne und 180/55 R17 hinten.

KTM 790 Duke
Hersteller
Die 2017 präsentierte 790 Duke war der Start der Baureihe.

Herzstück bleibt der wohl unveränderte 103 PS starke Twin aus der Duke. Die neuen Modelle tragen auch – im Gegensatz zur 690 SMC – den markanten KTM-Kiska-Scheinwerfer der 790er Schwestern. Tank und Tankverkleidung folgen ebenfalls dem Duke-Vorbild. Der Frontfender ist wie bei den bekannten SMC-Modellen direkt an der unteren Gabelbrücke montiert.

Zwei Versionen geplant

Neben der reinen Supermoto 790 SMC wird die tourentaugliche 790 SMT erhältlich sein. Sie trägt einen größeren Tank als die SMC (schätzungsweise 16 bis 18 statt 14 Liter), der bei beiden im Gegensatz zur gewöhnungsbedürftigen seitlichen Lösung der Adventure klassisch vor dem Fahrer liegt. Die SMT-Sitzbank ist zudem tiefer als die der SMC und der ergonomisch geformte Lenker verspricht wie die kleine Scheibe einen verbesserten Komfort. Mit optionalen Hartschalenkoffern wird diese Touren-Supermoto beispielsweise der Yamaha Tracer 700 Konkurrenz machen und eher sportlich ambitionierte Fahrer locken. Der Traum von einer 790 Duke GT dürfte damit erst einmal ausgeträumt sein.

Premiere im Herbst 2020 erwartet

Die SMC öffnet eher die Tür zur Klasse der Ducati Hypermotard, die dort aktuell eine Art Monopolstellung genießt, sieht man von der deutlich schwereren und schwächeren Aprilia Dorsoduro 900 ab. Wir erwarten die 790 SMC als reines Funbike. Wie die Prototypen zeigen, kommen nur an ihr die Brembo-Stopper der 790 Duke R zum Einsatz. Mit einem erwarteten Einstiegspreis von 12.000 Euro dürfte die SMC ihre Konkurrentin aus dem Hause Ducati preislich unterbieten, aber klar über der Aprilia angesiedelt sein. Wie viel für das volle Elektronikpaket inklusive Kurven-ABS, mehrstufiger Traktionskontrolle und so weiter draufgelegt werden müssen, bleibt abzuwarten. Die Premiere von SMC und SMT erwarten wir im Herbst 2020. Bis sie bei den Händlern stehen, werden sich Kunden wohl noch bis 2021 gedulden müssen.

Motorräder Supermoto KTM 690 SMC-R und Ducati Hypermotard 950 SP KTM 690 SMC-R und Ducati Hypermotard 950 SP Supermotos im Vergleichstest

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