CRT-Replika von Dr Moto Dr Moto
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CRT-Replika von Dr Moto 6 Bilder

CRT-Replika von Dr Moto für über 100.000 Euro

CRT-Replika von Dr Moto 160 kg-Racer für über 100.000 Euro

Das Racebike entwarf Dr Moto nach MotoGP-Spezifikationen. Es verweist auf die CRT-Klasse, die 2012 ihr Debüt in der MotoGP gab und nach der Saison 2013 schon wieder abtrat.

Die Regeln um die Claiming-Rule-Teams sollten die MotoGP-Klasse für mehr Starter attraktiv machen, denn damals umfasste das Starterfeld nur zwölf Prototypen – je vier von Ducati, Honda und Yamaha. Außer den Zugeständnissen von mehr Motoren und mehr Sprit waren die Regeln für die CRT-Klasse aber untransparent und äußerst umstritten, weshalb die Klasse nach den Saisons 2012 und 2013 von der Open-Wertung abgelöst wurden.

R1-Vierzylinder mit über 200 PS

Hinter den CRT-Bikes verbargen sich Maschinen mit 1000 cm³-Superbike-Motoren, während die Fahrwerke von Herstellern wie Suter, FTR, PBM oder ART-Aprilia kamen. Für die CRT-Replika griff Dr Moto auf den Reihenvierzylinder der R1, der zum Zeitpunkt der Konstruktion 2014, serienmäßig auf 182 PS kam. Nach der Dr Moto-Behandlung soll er auf über 200 PS am Hinterrad kommen. Das Motorrad ist rein für den Rennstrecken-Einsatz und frei am Markt verfügbar – vorausgesetzt der Kaufpreis von über 100.000 Euro stellt kein Ausschlusskriterium dar.

Der Rahmen ist komplett aus einem Aluminiumblock gefertigt und auch die Schwinge ist aus einem Stück gefräst. Insgesamt soll der nach CRT-MotoGP-Spezifikationen aufgebaute Racer gerade einmal 160 Kilogramm auf die Waage bringen – ohne Benzin. Zum geringen Gewicht trägt auch die Karbonverkleidung ihren Teil bei. Das Bike ist außerdem so konstruiert, dass die Geometrie an den Fahrer angepasst werden an.

Für den Einsatz auf Rennstrecken

Die Steifigkeit ist für den Einsatz auf abgesperrten Rennstrecken optimiert. Vorne arbeitet die Öhlins-Gabel FG 386 nach CRT-MotoGP-Spezifikation, hinten der Öhlins TTX36 MotoGP-Dämpfer.

Für die Elektronik greift Dr Moto auf eine ECU aus der Motec M1 Serie zurück. Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle, GPS-Track-Mapping sowie Blipper und kupplungsloses Hoch- und Runterschalten stehen dem Fahrer zur Verfügung. ABS ist keines an Bord.

Die CRT-Replika von Dr Moto rollt auf Slicks, die auf 16,5-Zöllern aus geschmiedeten Magnesiumrädern aufgezogen sind. Zum Bremsen beißen die Brembozangen vorne in zwei 320 mm-Karbonscheiben, hinten in eine 160 mm-Stahlscheibe.

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