Honda Racing tauscht Öhlins und Brembo aus

2022 mit Nissin und Showa in der World Super Bike Honda Racing wirft Öhlins und Brembo raus

Keine neue Fireblade für 2022 in der WSBK. Dafür tauscht HRC Öhlins und Brembo gegen Nissin und Showa aus.

Honda HRC WSBK 2022 Test HRC
Honda HRC WSBK 2022 Test
Honda HRC WSBK 2022 Test
Honda HRC WSBK 2022 Test
Honda HRC WSBK 2022 Test 4 Bilder

Honda tauscht Namen gegen Siege: Womöglich eine Variante, den Schritt des Honda-Werksteams in der World Super Bike zu erklären, die Hersteller für Fahrwerk und Bremsen zu tauschen. Bisher verließ sich HRC auf Öhlins und Brembo, also zwei der prestigereichsten Marken der Motorradzulieferer. Beide Marken werden an den Werks-Fireblades von Xavi Vierge und Iker Lecuona 2022 laut mehreren unbestätigten Berichten nicht verbaut sein. Sie werden von Showa und Nissin ersetzt, was erst kurz nach den Weihnachtstest in Jerez final feststand.

Kawasaki siegt mit Showa

Zwar ist Öhlins in der Erstausstattung von Supersportlern erste Wahl und viele WSBK-Teams vertrauen auf das Können und die Erfahrung der Schweden. Jedoch: Sechs der sieben letzten Weltmeisterschaften wurden auf Showa eingefahren: vom KRT-Team von Kawasaki.

BMW bremst auf Nissin

Der Schritt zu Nissin hingegen wirkt exotischer. BMW stand 2019 "in der Kritik" bei den Bremsen, zeitgleich wechselte das Yamaha-Team Ten Kate von Brembo auf Nissin. Auf der Yamaha hieß es damals von den Testfahrern, die Nissin-Bremsen hätten weniger Fading über die Renndistanz und müssen nicht nachgestellt werden.

MotoGP weiter wie bekannt

Der Schritt zu neuen Komponenten scheint derzeit auf das Werksteam der WSBK beschränkt. Die ersten Testfahrten der 2022er-MotoGP-Honda wurde wie gehabt auf Komponenten von Brembo und Öhlins gefahren.

Brembo neue WSBK Bremse
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Konzernfamilie Honda

Erst kürzlich wurde in Japan ein neues Konglomerat aus Hitachi, Keihin, Nissin und Showa gegründet: Hitachi Astemo. An den drei Motorradzulieferern hält Honda seit Jahren beachtliche Minderheitsbeteiligungen. Womöglich ein weiterer Grund für den Wechsel von externen Zulieferern auf konzern-eigene Marken.

Auswirkung auf die Serienmaschinen

Auf die Serienmaschinen von Honda wird die Entscheidung des Werksteams und damit ein Stück weit des Konzerns keinen Einfluss haben. Dafür zählt bei den Top-Tier-Supersportlern á la Triple-R Fireblade das Prestige der Edelmarken mitunter mehr als die tatsächliche Leistung. Zumindest 2022 wird das unterstrichen von den beiden SP-Modellen der Fireblade, die "Standard"-Blade fährt und bremst budgetorientiert ohnehin auf Showa und Nissin.

Fazit

Das Interessante an dieser Nachricht ist, dass das Honda-Werksteam anstatt umfassender Arbeit am Chassis für größere Siegchancen die Zulieferer für Fahrwerk und Bremsen priorisiert: Brembo und Öhlins werden gegen Nissin und Showa getauscht. Möge es Siege bringen.

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