Motorrad-Reiseplattform von Yamaha

Zwei Strecken im Test

Foto: Thorsten Dentges

Motorradhersteller Yamaha begibt sich auf Abenteuer. Auf einer eigenen Reiseplattform finden sich Touren und Reisen in alle Welt, auf denen jedermann und -frau zum Fan der Marke werden soll. Wir checkten zwei konkrete Angebote in Wales.

Es liegt in der Natur der Dinge, dass ein Motorradhersteller die Käufer seiner Modelle zu möglichst vielen Fahrkilometern animieren möchte. Einerseits bestätigt dies die technische Tauglichkeit seiner Maschinen, andererseits bedeuten viele Kilometer auch höheren Verschleiß und gute Chancen, dass schneller wieder ein Neukauf ansteht. Vermutlich ist es also nicht ganz uneigennützig, seine Kunden auf Reisen zu schicken.

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Die Idee ist zwar nicht mehr taufrisch, wurde und wird auch anderweitig praktiziert – bei BMW, KTM oder Triumph zum Beispiel – aber der japanische Motorradbauer betritt mit seiner jüngst ins Leben gerufenen Reiseplattform unter der Internet-Adresse www.destination-yamaha.eu neue Welten. Wobei Yamaha selbst gar nicht als Motorradreiseveranstalter auftritt, sondern nur im Netz dem geneigten Interessenten einen komfortablen Zugang zu zurzeit über 80 Reisen, Touren und Trainings in aller Welt verschaffen möchte.

Zum Start der neuen Plattform wird auf acht Reiseanbieter und deren unterschiedliche Angebote verschaltet. In der Regel handelt es sich bei den Veranstaltern um langjährige Partner von Yamaha, die Motorräder und Leihmaschinen des Herstellers im Einsatz haben. Nick Sanders zum Beispiel. Der etwas verrückte Brite quälte sich als Weltrekord-Motorradreisender bewusst masochistisch auf einer YZF-R1 unzählige Kilometer durch Sahara-Sand oder sprintete auf einer Super Ténéré von Alaska nach Feuerland und zurück in 49 Tagen. Seine Basis, das Expedition Centre, befindet sich in Wales. In angenehm hippiesker Umgebung kann man in Hütten übernachten und eine von Nicks Touren durch Wales erleben. Dort wurde im Mai auch das Programm von Destination Yamaha der Öffentlichkeit erstmalig präsentiert. Sanders führte über entlegene Kleinststraßen in seiner Wahlheimat – ein überraschend abwechslungsreiches Motorradrevier.

Ebenfalls in Wales angesiedelt: Yamaha Offroad Experience von Geraint und Dylon Jones. Vater und Sohn sind Farmer, besitzen gut 4000 Schafe und 60 Highland-Rinder, außerdem stehen rund 40 Yamaha-Enduros im Stall, welche die beiden Motorrad-Enthusiasten vermieten. Neben dem Bauernhof haben sie sich seit Jahren ein zweites Standbein als Offroad-Trainer aufgebaut. Klasse Sache: Ob Leihmoped oder Privatmaschine, Geländefans können auf dem riesigen Areal ihre Fähigkeiten verbessern und legal über Stock und Stein brettern. Ein wahres Enduro-Eldorado, offen für Gruppen und Individualreisende.

Wie auch die Tour mit Nick Sanders ein weiteres Beispiel dafür ist, was Destination Yamaha bieten kann. Nicht nur in Wales, ein Land, das sich übrigens für alle Motorradreisende als Top-Destination empfiehlt, sondern weltweit. Ein Blick auf die Plattform lohnt also, denn tatsächlich: Selbst als Markenfremder bekam man bei der Präsentation auf den geliehenen Tracer 700 und Ténérés Lust auf viele, viele Kilometer.

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