Marushin RS3 2019 Dervisch
Marushin RS3 2019
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Marushin RS3 2019 10 Bilder

Marushin RS3 im Praxistest

Was kann der Integralhelm für 280 Euro?

Der Marushin RS3 läuft bei der japanischen Marke unter dem Label „Premium Line“. Er kostet ab 279 Euro (299 Euro mehrfarbig). Wir haben ihn auf einer Tagesausfahrt über 400 Kilometer getestet.

Mit seinen 1.250 Gramm (+/- 50 Gramm, je nach Helmgröße) zählt der Marushin RS3 in der Preisklasse zwischen 270 und 300 Euro zu den leichten Integralhelmen. Er kommt mit Doppel-D-Verschluss, Pinlock-Vorrichtung, Belüftungsschlitzen vorn am Kinn und vorne oben am Kopf.

In der hier getesteten Ausführung Samurai white/red kostet er 299 Euro, einfarbig gibt es ihn für 279 Euro. Dunkles Visier und Pinlock sind optional bestellbar. Für die Größenspanne von XS bis XXL stehen zwei Fieberglas-Helmschalen zur Verfügung, das ist in der Preisklasse üblich. Die weiteren Variationen in Sachen Größe werden über das Innenleben konfiguriert.

Zum Innenleben: Die Kopf- und Wangenpolster sind herausnehmbar und waschbar. Die Feuchtigkeitsaufnahme soll laut Hersteller ordentlich sein und die Polster – falls mal verschwitzt – auch schnell wieder trocknen. Bei 18 Grad auf der Testfahrt sind wir unterm Helm noch nicht sonderlich ins Schwitzen gekommen. Was aber auch an der wirksamen Belüftung liegen kann. Um die Ohren wurde es teilweise schon etwas zugig. Der eine mag‘s, die andere kann’s gar nicht brauchen – das ist wirklich Geschmackssache. Wichtig und positiv hervorzuheben: Trotz großzügiger Belüftung zieht nichts direkt in die Augen.

Marushin RS3 Samurai Integralhelm - Weiß/Rot - L

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Insgesamt sind wir den Marushin RS3 über 400 Kilometer gefahren – auf einem Naked Bike mit Touringscheibe – und haben folgende weitere Eindrücke gesammelt:

+ angenehm leicht
+ Doppel-D-Kinnriemen
+ kein unangenehmes Brummen unterm Helm. Das ist allerdings oft abhängig von Windschutz, Motorradverkleidung, Sitzposition, Oberkörperlänge des Fahrers, etc.
+ kein unangenehmes Pfeifen
+ angenehme Ausbuchtung für die Ohren – auch wenn mit Brille, Kopfhörer oder Gehörschutz gefahren wird)
+ gute Aerodynamik, keine „Stiernackengefahr“
+ gutes Sichtfeld
+ kein Visierbeschlagen (mit Pinlock getestet)
+ Schicke, puristische Optik

- Polsterung könnte einen Tick weicher sein
- Verstellung der Belüftung am Kinn nur innen, Schieberegler noch dazu sehr klein
- Bedienungstasten für obere Belüftung sehr klein und durch Handschuhe schlecht spürbar

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Fazit

Für die Preisklasse liefert der Marushin RS3 ein rundum solides Paket: Er ist verhältnismäßig leicht, kommt mit sicherem Doppel-D-Verschluss, gutem Sichtfeld sowie einer ordentlich aerodynamischen Form. Wer einen Integralhelm unter 300 Euro sucht und wenig Wert auf gewichtssummierenden Schnickschnack wie Sonnenblende legt, sollte sich den neuen RS3 mal genauer anschauen, beziehungsweise anprobieren. Denn wie immer gilt bei Motorradhelmen: Passen muss er. Ein Helm kann noch so gut sein – wenn er nicht auf deinen Kopf passt, ist es nicht dein Helm.

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