Triumph Rocket III TFC Triumph
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Triumph Rocket III TFC 28 Bilder

Triumph Rocket III Triumph Factory Custom (2019)

Voll auf Power-Cruiser getrimmt

Triumph bringt das Sondermodell Rocket III Triumph Factory Custom TFC. Aus 2,5 Liter Hubraum schöpft der neue Dreizylinder dann 182 PS und 225 Nm. Gebaut werden sollen von der TFC nur 750 Exemplare. In Deutschland und Österreich ist sie bereits ausverkauft.

Die Triumph Rocket III steht vor einem Comeback. Auf einer Präsentation wurde den Händlern die neue Rocket bereits im Oktober 2018 gezeigt. Durchgesickerte Bilder dieser Präsentation zeigten auch uns, was kommen wird. Ein danach erwischter Erlkönig lieferte weitere Nahrung. Dann folgte das Rocket TFC Concept und nun gibt es die echte Rocket III TFC, die sich nur marginal vom Concept unterscheidet.

Mehr Leistung und weniger Gewicht

Der komplett neu konstruierte Dreizylindermotor kommt nun bei einem Bohrung-Hub-Verhältnis von 110,2 mm x 85,9 mm auf einen Hubraum von 2.458 cm³. Zunächst nannte Triumph für den Dreizylinder über 170 PS und über 220 Nm Drehmoment. Nach der Homologation lauten die exakten Werte: 182 PS bei 7.000/min und 225 Nm bei 4.000 Touren. Damit ist der längs eingebaute Triple der hubraumstärkste Serien-Motorradmotor der aktuell verbaut wird und zudem der leistungsstärkste Triumph-Motor, den die Briten je gebaut haben. Die alte Rocket lieferte aus 2,3 Liter Hubraum bis zu 148 PS und 221 Nm Drehmoment. Der neue Dreizylinder der Triumph Rocket III ist nicht nur ein Bulle, sondern auch ein Technokrat: Einlassventile aus Titan, Ride-by-Wire-Steuerung mit verschiedenen Fahrmodi, Einarmschwinge, neuer Alurahmen, diverse Karbonanbauteile, multifunktionales TFT-Cockpit. Insgesamt soll die Rocket um 44,5 Kilogramm abgespeckt haben. Das Trockengewicht der neuen Rocket wird mit 290 Kilogramm angegeben. Die alte Rocket III brachte fast 370 Kilogramm auf die Waage. Geschaltet wird per Sechsgang-Getriebe mit Anti-Hopping-Kupplung.

Triumph

Ausatmen darf der Dreizylinder der neuen Triumph Rocket III über kurze Sidepipes einer Arrow-3-in-1-in-3-Edelstahlabgasanlage, wobei zwei rechts münden und einer links. Das 7,5 x 16 Zoll große Hinterrad trägt einen 240/50er Reifen, wird von einer Aluminium-Einarmschwinge geführt und kann sich so deutlich freier präsentieren. Die Schwinge stützt sich über ein voll einstellbares Showa-Monoshok-Federbein mit 107 mm Federweg und hydraulischer Federvorspannung am neuen Alurahmen ab, der den mächtigen Dreizylinder als mitttragendes Element integriert. Das 3,6 x 17 Zoll große Vorderrad ist mit einem 150/80er Pneu bestückt und wird von einer Showa-47er-USD-Gabel mit Cartridge-System, einstellbarer Druck- und Zugstufe sowie 120 mm Federweg geführt.

Umfangreiche Ausstattung

Bremspower liefern eine Brembo-Doppelscheibenanlage vorn mit 320er Scheiben und radial angeschlagenen Stylema-Vierkolbenzangen, hinten unterstützt eine Vierkolbenzange in Kombination mit einer 300er Disc und Kurven-ABS. Zu den weiteren Elektronik-Features der neuen Triumph Rocket III zählen noch eine Traktionskontrolle, eine Berganfahrhilfe, vier Fahrmodi (Straße, Regen, Sport, frei konfigurierbar), und ein Schaltassistent für kupplungsloses Hoch- und Runterschalten. Alles Features für einen flotten Strich.

Der fahrdynamische Ansatz zeigt sich auch in der neuen Auslegung der Triumph Rocket III. Ein flacherer Lenker und weiter vorne montierte Fußrasten lassen den Fahrer aufrechter in seiner neuen Sitzkuhle hinter dem neuen 19-Liter-Tank sitzen. Der Sozius thront auf einem kleinen Sitzbrötchen deutlich darüber. Direkt dahinter endet die Rocket mit einem kurzen Bürzel. Der Kennzeichenträger sitzt an einem an der Schwinge abgestützen Ausleger.

Triumph Rocket III TFC
Triumph

Aufgerüstet zeigt sich auch das Cockpit, das auf ein vollfarbiges TFT-Instrumentenpanel setzt. Bei diesem hat der Fahrer die Option, zwischen verschiedenen Display-Designthemen zu wählen und kann zudem seinen Startbildschirm individuell gestalten. Mit an Bord der neuen Triumph Rocket III sind auch ein Tempomat, eine USB-Ladebuchse, eine Reifendrucküberwachung sowie eine schlüssellose Zündung.Ein optionales Bluetoothmodul sorgt für Konnektivität. So können eine GoPro-Kamera und Smartphones angekoppelt werden. Eine Fernsteuerung ist dann über die Lenkerarmaturen möglich.

Neue Triumph Rocket III setzt auf Voll-LED

LED heißt das Stichwort bei allen Beleuchtungseinrichtungen. Die Triumph Rocket III setzt auf Voll-LED-Doppelscheinwerfer mit markenspezifisch gestaltetem Tagfahrlicht, kompakte LED-Blinker sowie ein Rücklicht und eine Kennzeichenbeleuchtung mit LEDs. Zudem stechen diverseextra-leichte Kohlefaserteile ins Auge. Unter anderem sind dies: Frontkotflügel, Schalldämpfer-Endkappen und Auspuff-Wärmeschutz, Instrumentenverkleidung, Antriebswellenabdeckung, Fersenschutz und Tankband.

Variabel zeigt sich die neue, zweigeteilte Sitzbank aus echtem Leder mit einer Sitzhöhe von 773 mm. Der Soziusplatz kann abgenommen werden, dann unterstützt ein Zusatzpolster den Fahrer. Keine Wahl gibt es bei der Farbe: Die neue Triumph Rocket III TFC kommt ausschließlich in einer Doppellackierung in „Carbon Black and Matt Carbon Black“ mit gebürsteten Details, goldenen Akzenten und galvanisch geformtem 3D-Markenemblem.

Triumph Rocket III TFC ab Januar 2020

In den Handel kommt die neue Triumph Rocket III TFC ab Januar 2020. Als Preis nennt Triumph 28.450 Euro plus 450 Euro Nebenkosten. Zum Lieferumfang zählen eine individuell nummerierte Plakette auf der Instrumentenhalterung, ein spezielles TFC-Übergabepaket mit einem persönlich von Triumph-CEO Nick Bloor unterzeichneten Zertifikat, einem personalisierten „Custom-Build“-Buch, einem TFC-Leder-Rucksack sowie einer Indoor-Schutzabdeckung für die Rocket III. Gebaut werden von der TFC weltweit nur 750 Exemplare. Für die Märkte in Deutschland und Österreich sind zusammen 100 Exemplare vorgesehen. Die sind aber bereits restlos vergriffen. Auch in Großbritannien und in den USA soll die TFC bereits ausverkauft sein.

Basisversion folgt

Aber Rocket-Fans aufgepasst: Es wird ein Rocket-Leben nach der TFC geben, auch wenn sich Triumph aktuell dazu nicht äußern möchte. Wir gehen fest davon aus, dass eine zivilere Variante der Rocket III zeitnah nachgereicht wird.

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