ENVECOTRICITY NTRX Elektro Enduro Enevecotricity
ENVECOTRICITY NTRX Elektro Enduro
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ENVECOTRICITY NTRX Elektro Enduro 11 Bilder

Envecotricity NTRX Elektro Enduro

Envecotricity NTRX Elektro Enduro Studenten-Traum mit E-Antrieb

David Schoone ist Maschinenbaustudent und begeisterter Endurofahrer. Um seinem Hobby im Einklang mit der Umwelt und der Gesellschaft fröhnen zu können, träumt er von einer Elektro-Enduro. Die entwickelt er mit seinem Startup Envecotricity gleich selbst.

David Schoone liebt es offroad Motorrad zu fahren, sieht aber für die Zukunft nur einen gangbaren Weg um sein Hobby weiter betreiben zu können – Elektromobilität. Als Maschinenbaustudent in Wilhelmshaven greift er die Gelegenheit beim Schopf und fängt 2018 an seine eigene Elektro-Enduro zu entwickeln.

Aus dem ersten Projekt rund um eine Yamaha DT 125 hat sich mittlerweile das Startup Envecotricity entwickelt und der Plan ab Ende 2022 ein erstes Elektro-Offroadmodell zu vermarkten.

Ab Ende 2022 für unter 10.000 Euro

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Enevecotricity

Entwicklungsziel der Envecotricity NTRX war es von Beginn an, ein möglichst vielseitiges Motorrad zu schaffen, das im alltäglichen Gebrauch ebenso bestehen kann, wie im Offroadsport. Höchste Priorität hatten dabei Geräuschemission und Schmierstoffeinsatz auf ein Minimum zu reduzieren und gleichzeitig möglichst große Wartungsintervalle zu erzielen. Zudem soll die NTRX gleich für mehrere Fahrzeugklassen homologiert werden, damit die Maschine mit jedem Zweiradführerschein vom AM bis zum A gefahren und durch einfache Softwareanpassungen auf die entsprechenden Vorgaben programmiert werden kann. Der projektierte Verkaufspreis soll auf jeden Fall unter 10.000 Euro bleiben.

Bis zu 42 kW stark und 135 Kilometer weit

Derzeit erprobt und entwickelt Schoone seinen Prototyp umfangreich weiter. Aktuell bietet die NTRX eine Nennleistung von 8 und eine Spitzenleistung von 21 kW. Das maximale Drehmoment wird mit 350 Nm angegeben. Mit einer 4,3 kWh großen Batterie schafft die rund 115 Kilogramm schwere Maschine eine echte Alltagsreichweite von 110 Kilometer bei einer möglichen Höchstgeschwindigkeit von 105 km/h.

Für die Serienversion der NTRX AXF sieht Schoone aber deutlich abweichende Werte vor. Die Nennleistung soll auf satte 32, die Spitzenleistung auf 42 kW steigen. Entsprechend klettert das Drehmoment auf 550 Nm. Das auf 107,5 Kilogramm abgespeckte Zweirad soll mit einer 5,2 kWh großen Batterie eine Reichweite von 135 Kilometer bei maximal 125 km/h schaffen. Für eine spätere Variante ist bereits ein 7 kWh großer Akku projektiert.

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Vorgesehen ist ein Akku-Schnellwechselsystem, bei dem der Batterietausch in fünf Minuten erledigt ist. Als Ladedauer werden 2,5 Stunden angegeben. Das Ladegerät lässt sich zudem unter der Sitzbank mitführen. Das Batteriesystem ist modular aufgebaut und lässt sich so an jeden Einsatzzweck anpassen.

Zwei Motorkonzepte geplant

Der Prototyp mit selbst gefertigtem Stahlrahmen setzt vorn auf eine vorn auf eine 48er-USD-Gabel, hinten verbaut Schoone ein WP PDS-Zentralfederbein. Der E-Antrieb sitzt als Nabenmotor im Hinterrad. Im finalen Stadium soll eine wassergekühlte Eigenentwicklung die hohe Leistung standfest liefern. Da die verhältnismäßig großen ungedämpften und rotierenden Massen, die mit dem Nabenantrieb einhergehen, die Eignung der NTRX für den Hochleistungssport limitieren, hat Schoone bei der Entwicklung der NTRX AXF zusätzlich die Option berücksichtigt, die Enduro auf Wunsch auch mit einem klassischen Mittelmotorkonzept und Kettentrieb ausrüsten zu können.

Bereits im Sommer 2021 soll die NTRX AXF in die praktische Erprobung gehen. Ende 2022 könnte die Serienproduktion starten – dann allerdings zunächst noch ohne Straßenzulassung.

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Fazit

Maschinenbaustudent David Schoone träumt von einer Elektroenduro. Aus dem Traum wurde mittlerweile ein Startup und der Plan Ende 2022 das erste Elektromodell in Serie zu bringen. Klingt traumhaft. Wir drücken die Daumen.