Zweites Teaser-Video zur Kawasaki Z-Supercharge. Kawasaki
Kawasaki Teaser Hybridantrieb
Kawasaki E-Boost
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Kawasaki E-Boost: Mildhybrid mit Kompressor

Kawasaki E-Boost Patent Kawasaki mit Kompressor-Hybrid-Motorrad

Den Namen Kawasaki E-Boost ließ sich der Hersteller bereits schützen. Was hinter der Technik steckt ist durch ein Patent bekannt.

Einige von Kawasakis neuesten Patenten handeln von Elektro- und Hybridmotorrädern. Patentanmeldungen zum Elektromotorrad EV Endeavor gab es bereits 2019, auf der EICMA im gleichen Jahr stand der erste Prototyp: Ein Motorrad im Format der Ninja 300/400 mit einem Gitterrohrrahmen, der sich seitlich öffnen lässt, um die Batterieeinheit tauschen zu können.

Kawasaki E-Boost Hybrid

Eine im Oktober 2020 aufgetauchte Patentschrift zu einem Hybridantrieb gab den Mutmaßungen um ein Serien-E-Motorrad eine Wendung: Womöglich geht es Kawasaki gar nicht um ein elektrisch angetriebenes Motorrad, sondern um ein Hybrid-Motorrad, das auf eine Kombination aus E-Motor und herkömmlichen Verbrenner zurückgreifen kann. Das Patent zeigt ein konventionelles Verbrenner-Motorrad, das zusätzlich mit einem Elektromotor ausgestattet ist, der in das Getriebe integriert ist. Per eigener Kupplung können sowohl Verbrenner als auch Elektromotor in den Antriebsstrang eingeklinkt oder separiert werden.

Die Idee des Elektronmotors als reinen Boost-Motor bekam im Frühjahr 2021 Aufwind als Kawasaki sich die Wortmarke E-Boost hat schützen lassen. Welche Technik Kawasaki sich hinter E-Boost hat schützen lassen, scheint seit dem Sommer 2021 klar: Das Boost steht für einen elektrische Kompressor, der den Verbrenner auflädt. Angetrieben wird der vom E-Motor selbst, der wohl in einer Art Mild-Hybrid-System funktioniert, also nicht per Kabel geladen werden kann. Ob der E-Motor einen klassischen Akku mit wenig Kapazität oder einen Superkondensator auflädt, ist nicht klar. Beides würde diesem Motorrad ermöglichen, Teile der Strecke emissionsfrei, rein elektrisch zu fahren.

Chopper/Cruiser

Vier Fahrmodi

Teil des Patents sind die unterschiedlichen Spielarten, die dieses System ermöglicht. Da wäre zum einen ein reiner Verbrennermodus: Es läuft nur der Verbrenner, treibt das Motorrad an und der Elektromotor lädt den Akku oder Kondensator. Zeitgleich läuft der E-Kompressor in einer schwachen Leistungsstufe. Ein Hybridmodus ist ebenfall möglich. In diesem liefern Verbrenner und E-Motor Kraft an das Getriebe. Der Kompressor läuft auf schwacher Stufe mit. Bei entsprechender Kapazität treibt der E-Motor das Motorrad allein an. Weder Verbrenner noch Kompressor laufen. Im vierten Modus liefern alle Motoren maximale Leistung und entegegen der anderen Modi lädt der E-Motor im Schiebebetrieb den Stromspeicher nicht auf.

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Ein Elektroroller für's Pendeln und den Stadtverkehr kann ich mir vorstellen.
Ein kleines, wendiges Elektromopped macht bestimmt Spaß.
Gar keins.

Fazit

Wann Kawasaki ein Elektro- oder Hybridmotorrad vorstellen wird – oder eventuell sogar beides – können wir nur mutmaßen. Dass eine große Neuheit anrollt ist aber sicher. Denn einen Markennamen eintragen zu lassen, gehört für gewöhnlich zu einem der letzten Schritte in der finalen Entwicklung eines neuen Modells.

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