Microletta. Micro
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Microletta. 10 Bilder

Dreirädriger Elektroroller Microletta

Prototyp im Livestream näher vorgestellt

Mit dem Microletta steht ein neuer Elektroroller mit drei Rädern in den Startlöchern, der auch mit dem Autoführerschein gefahren werden darf.

Retro-Charme trifft moderne Techink und Alltagstauglichkeit – so oder so ähnlich könnte das Motto bei der Entwicklung des Microletta gelautet haben. Das Schweizer Unternehmen Micro, das für das Mini-Elektroauto Microlino bekannt ist, hat angekündigt, das neue Dreirad-Konzept auf dem Genfer Autsalon erstmals der Öffentlichkeit präsentieren zu wollen. Neben dem Elektro-Dreirad sollte dort auch eine neue Variante des Kleinstwagen Microlino zu sehen sein. Bekanntermaßen wurde der Autosalon in Genf aufgrund des Coronavirus allerdings abgesagt, weshalb der Hersteller seine Präsentation nun per Internet-Livestream abgehalten hat. Zudem wurden Anfang März einige neue Fotos des Microletta veröffentlicht, die in der Bildergalerie zu finden sind.

Führerscheinklasse B berechtigt zur Fahrt

Gleich auf den ersten Blick ist die Verwandschaft zwischen dem Microlino und dem Microletta zu erkennen. Rein optisch würde auch die ein oder andere Vespa prima ins Bild passen. Da das 120 Kilogramm wiegende Fahrzeug in Europa als Dreirad eingestuft wird, darf der Microletta laut Herstellerangaben trotz einer Maximalgeschwindigkeit von bis zu 80 km/h auch mit dem Autoführerschein gefahren werden. Obwohl es sich beim gezeigten Dreirad momentan noch um einen Prototyp handelt, kann das entsprechende Serienbike bereits jetzt auf der offiziellen Website vorbestellt werden. Der Preis soll bei knapp 4.900 Euro liegen. Wann die Produktion beginnen soll, verrät der Hersteller bisher noch nicht – allerdings möchte man sich zunächst auf den Produktionsbeginn des Microlino fokussieren.

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Mit dem Microletta soll eine Reichweite von bis zum 100 Kilometern möglich sein.

In einer ersten Pressemitteilung im Vorfeld des Genfer Autosalons nennt Micro zudem bereits einige weitere Details über den Microletta: Beispielsweise sind die Akkus, die eine Reichweite von bis zu 100 Kilometer ermöglichen sollen, herausnehmbar und somit leicht an der heimischen Steckdose aufladbar. Die Aufladezeit soll bei vier Stunden liegen. Die beiden Vorderräder sollen laut eigenen Aussagen außerdem für einen im Vergleich zu Zweirädern besseren Halt in Kurvenlagen sorgen und überdies auch eine bessere Bremswirkung erzielen. Der Lenkmechanismus kann bei Stillstand, beispielsweise an roten Ampeln, arretiert werden, sodass das Dreirad von alleine stehen bleibt und nicht umkippt. Genaue technische Angaben wurden bisher noch nicht publiziert.

Fazit

Der Microletta könnte sich vor allem für Pendler eignen, die sich das Fahren von motorisierten Zweirädern nicht zutrauen, aber trotzdem mit einem kleinen und wendigen Fahrzeug unterwegs sein wollen. Bleibt die Frage offen, ab wann wir den Microletta auf den Straßen sehen werden.

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