Pursang E-Track. Pursang Motorcycles
Pursang E-Track.
Pursang E-Track.
Pursang E-Street.
Pursang E-Street. 9 Bilder

Pursang E-Street & E-Track in den Startlöchern

Elektromotorräder ab sofort vorbestellbar

Unter der Führung von Jim Palau-Ribes feierte die spanische Marke Pursang ihre Premiere – und zwar mit Elektromotorrädern. Angeboten werden in Zukunft gleich zwei verschiedene Modellvarianten: E-Street und E-Track. Ab sofort können erste Exemplare vorbestellt werden.

Der Markenname Pursang leitet sich von von den gleichnamigen Bultaco-Moto Cross-Modellen ab. Entsprechend lehnen sich die E-Street und die E-Track an das einfache Layout eines Crossers an. Beheimatet ist die Marke Pursang in Barcelona. Bereits auf der EICMA 2018 feierte die Pursang E-Street, damals noch als Prototyp, ihren ersten Auftritt. Knapp 18 Monate später sollen nun die ersten Exemplare in zwei Modellvarianten ihren Marktstart feiern. Auch sonst hat der spanische Hersteller mittlerweile einige weitere Details über ihre neuen Elektromotorräder veröffentlicht. Anfang Juni wurde zudem bekannt gegeben, dass die ersten 24 Exemplare der E-Track, die im Oktober 2020 ihren Marktstart feiern sollen, ab sofort vorbestellt werden können.

Moderne Scrambler-Optik

Die E-Track wird mit einem 11-kW-Elektromotor ausgestattet, der Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h ermöglichen soll. Drei nicht entnehmbare Akkus mit insgesamt 7,2 kWh sollen Reichweiten von bis zu 160 Kilometer ermöglichen. Eigentlich waren zunächst 60 Exemplare geplant, die im Vergleich zu den nachfolgend produzierten Bikes mit einigen Extras wie beispielsweise aus Karbon gefertigten Bauteile aufwarten sollten. Ursprünglich war der Marktstart für Mai 2020 geplant, der nun auf Oktober 2020 verschoben wurde. Beim Preis ruft Pursang aber weiterhin 13.700 Euro auf.

Pursang E-Street.
Pursang Motorcycles
Die E-Street ist die günstigere der beiden Modellvarianten.

Die E-Street ist im Vergleich zur E-Track etwas schwächer motorisiert, mit einem Einstiegspreis von 9.700 Euro aber auch deutlich günstiger. Der 8-kW-Elektromotor soll Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h stemmen. Zudem sind lediglich zwei Akkus mit jeweils 2,4 kWh verbaut, mit denen eine Reichweite von bis zu 100 Kilometern drin sein soll. Anders als bei der E-Track sind die beiden Akkus allerdings herausnehmbar. Die Verkleidung ist, anders als bei den ersten 60 Exemplaren der E-Track, aus Plastik gefertigt worden. Woraus die Verkleidung der nächsten E-Track-Modelle gbestehen wird, verrät der Hersteller übrigens nicht. Zudem bleibt auch die Frage offen, wann die ersten Exemplare der E-Street ihre Premiere feiern.

Grobstollige Pirelli-Pneus und LED-Leuchten

Vorne übernimmt bei beiden Bikes eine Upside-Down-Gabel Führungsaufgaben, das Hinterrad sitzt in einer Aluschwinge mit Zentralfederbein. Verzögert wird mit Wave-Bremsscheiben. Die 18 Zoll großen Drahtspeichenfelgen sind mit grobstolligen Pirelli-Pneus bestückt. Der Endantrieb erfolgt über eine herkömmliche Kette. Alle Beleuchtungselemente setzen auf LED-Technik. Geführt werden die einsitzigen Pursang-Bikes – die Sitzhöhe beträgt 815 mm – an einem Rohrlenker. Das Cockpit setzt auf einen großen TFT-Bildschirm, der nicht nur alle Fahrzeugdaten anzeigt, sondern auch zeitgemäß mit Vernetzungsoptionen aufwartet.

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