BMW R 100 RT-Umbau mit Kompressor

BMW R 100 RT Kompressor Formel 1 Designer setzt BMW unter Druck

Per Kompressor und Antrieb der R NineT wird eine BMW R 100 RT von 1992 zu einem Techno-Krad. Der Umbau heißt R 107 K. Das K steht für Kompressor.

BMW R 100 RT Kompressor Christopher Bailey
BMW R 100 RT Kompressor
BMW R 100 RT Kompressor
BMW R 100 RT Kompressor
BMW R 100 RT Kompressor 10 Bilder

Gebaut zwischen 10 Uhr und 12 Uhr. Nachts. Nicht in einer. Es dürfte mehrere Nächte gedauert haben bis Ben Norton seine BMW R 100 RT mit Kompressor, R NineT-Antrieb und der Gabel einer S 1000 RR zu seinem Zweitwerk auf die Speichenfelgen gestellt hatte. Technokrater Minimalimus und der Hang zu sichtbarer Mechanik entspringen wohl Bens Hauptjob: Er designt für die Formel 1.

Boxer mit Kompressor

R 107 K. So hat Ben den Umbau getauft. R steht bei BMW für einen Boxer, das K steht für den Kompressor, die 107 sind der Hinweis auf den Hubraum: 1.070 Kubik bringt der Umbaukit von Siebenrock und die Doppelzündung gleich dazu. Der Kompressor ist ein Eaton M24, der hierzulande von den 1,4 TSI-Motoren des VW-Konzern bekannt ist. Der Schraubenlader läuft bei Ben mit nur 0,5 bar, primär für den typischen Sound eines Kompressors und saftiges Drehmoment im Keller. Wenn der Motor hält, will Ben den Ladedruck langsam erhöhen. Leistung: Unbekannt. In der Konfiguration dürften es aber über 100 PS sein. Vor allem wird Ben beobachten müssen, ob der Lader mit seinem Umbau auf Gemischladung zurechtkommt: Der M24 in der BMW saugt direkt das Gemisch aus dem Vergaser an und drückt es in die Ansaugbrücke. Eigentlich ist der M24 für eine reine Luftladung ausgelegt. Gekühlt wird der Kompressor durch eine Methanol-Einspritzung. Wie auch immer man darauf kommt.

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Modernes Fahrwerk im Klassiker

Den Hauptrahmen der RT lässt Ben recht unberührt. Einzig die Motorlager ändert er und stellt die Nase des Boxer etwas nach oben, damit eine Flucht zum geplanten Endantrieb einer R NineT entsteht. Mittels einer selbstentworfenen Aufhängung passt er die neue Schwinge dem alten Rahmen an. Die Gabel stammt ebenfalls aus dem BMW-Regal: Eine S 1000 RR der ersten Generation spendiert Holme und Bremsen. CNC-gefräste Gabelbrücken halten die Gabel im Lenkkopf. Im neuen Fahrwerk drehen sich die Felgen der R NineT besohlt mir Metzeler Sportec M9 RR.

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Neuer, alter Tank

Auf den ersten Blick wirkt der Tank wie einer der berühmtem Toaster-Tanks der /7-Serie von BMW. Jedoch fällt der Blick auf Tankcover aus Karbon. Unter den Hälften steckt ein selbstgebauter Tank für das Benzin und das erwähnte Methanol. Hinter dem neuen Tank ein neuer Heckrahmen mit kupiertem Single-Seat. Abgeschlossen nach hinten von einer einflutigen Auspuffanlage unter dem Sitz. Schick.

Boxer auf Diät

Gut 30 Kilo weniger wiegt die nackte RT im Norton-Trimm. Großen Anteil daran haben das verschlankte Cockpit und der neue Kabelbaum von Motogadget. Gebremst und gekuppelt wird mit Magura-Ware, während vorne ein leichter LED-Scheinwerfer strahlt.

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Fazit

Gut 18 Monate brauchte Ben für seinen RT-Umbau. Respekt. Um- und Anbau des Eaton-Kompressors an den Boxer ist wahre Maschinenbaukunst. Leistung unbekannt, Gewicht 188 Kilogramm, Methanoleinspritzung zum Kühlen. Ben, bitte mehr!

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