Custom Katana AC Sanctuary RCM 500 AC Sanctuary
Custom Katana AC Sanctuary RCM 500
Custom Katana AC Sanctuary RCM 500
Custom Katana AC Sanctuary RCM 500
Custom Katana AC Sanctuary RCM 500 10 Bilder

Suzuki GSX 1100 S Katana von AC Sanctuary

Suzuki GSX 1100 S Katana von AC Sanctuary Scharfe Katana mit Yamaha-Heck

Fast 40 Jahre stand die Katana in Erstbesitz und kaum gefahren in der Ecke. 2021 wurde die alte GSX 1100 S von AC Sanctuary zur RCM 500 umgebaut.

Die Garage wurde immer größer, Autos und Motorräder immer mehr und immer teurer. Im Schatten der Luxusfahrzeuge stand gut 40 Jahre eine Katana. Kurz nach dem Kauf wurde sie dort geparkt, verkaufen wollte der Erstbesitzer sie nie. Nur irgendwann wieder auf die Straße bringen. Das war der Plan des betuchten Eigners. Die amerikanische Dependance von AC Sanctuary nimmt sich des Klassikers an.

AC Sanctuary RCM 500

Real Complete Models, das bedeutet die Abkürzung RCM und markiert Maschinen, die AC Sanctuary nach festen Vorgaben umbaut. RCM bedeutet einen klassischen Japaner mit angepasstem Chassis, neuem Fahrwerk und aufgefrischtem Look zu Einzelstücken zu machen. Der serienmäßige Rohrrahmen der Suzuki wird im Bereich des Schwingenlagers verstärkt und mit einer neuen Alu-Schwinge von Sculptur kombiniert. In ihr dreht sich eine 5,5-Zoll-Felge von OZ Racing, besohlt mit einem modernen 180/55-ZR 17 Reifen. Volleinstellbare Öhlins STX-36-Stereo-Federbein verbinden Fahrwerk und gekürztes Heck. Ebenfalls von OZ stammt die Felge vorn. Sie rotiert in einer Öhlins Retro-Gabel vom Typ FG 621. An diese Gabel mit 43 Millimetern Standrohrdurchmessern sind Bremszangenadapter angepasst, um die GP4X-Sättel von Brembo radial zu verschrauben.

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R1 Heck an der Katana

Optisch sollte die Katana klar zu erkennen sein. Jedoch fallen die hecklastigen Designs der 1980er heute zu wuchtig aus. Auf den angepassten Heckrahmen platziert AC das Heck einer aktuellen Yamaha R1 mit ihren beiden Diffusoren und der charakteristischen Beleuchtung. Per GFK-Umbau wird die Sitzbank zum knappen Einsitzer. Die Karbonoptik kommt vom Wassertransferdruck, der der gesamten Karosse einen schicken 90er-Jahre-Stil gibt. Die stilprägenden Teile der Katana wie Tank, Seitendeckel und natürlich die Front-Verkleidung bleiben fast original und werden dem neuem Stil nur leicht angepasst.

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Mehr Hubraum

Die Ur-Katana basiert auf dem ölgekühlten Motor der GSX 1100, hatte 1.075 Kubik und offiziell 100 PS. In der RCM bekommt der Vierer ein Big-Bore-Kit, was den Hubraum auf 1.135 Kubik erhöht. Die Kurbelwelle ist feingewuchtet. Mikuni TMR-Flachschieber versorgen den überarbeiteten Zylinderkopf mit Gemisch, die Steuerzeiten sind mittels Langloch-Kettenrädern eingestellt, die Nockenwellen sind ST-1-Modelle von Yoshimura. Eine Watani Zündung lässt das Gemisch explodieren und eine Titan-Anlage von Nitro entsorgt das Abgas in zwei Endschalldämpfer.

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Fazit

Kaum ein Motorradmodell war kürzer am Markt und hat ein größeres Vermächtnis. Nur von 1981 bis 1985 bot Suzuki die Katana mit ihrer einmaligen Optik an. AC Sanctuary bringt diese einmaligen Formen mit der RCM 500 ins Jahr 2021 und kombiniert die Suzuki-Front mit dem kurzen Heck einer Yamaha R1. Auftraggeber ist der Erstbesitzer der Katana, der sie knapp 40 Jahre in der Garage stehen hatte und ihr einen zweiten Frühling gönnt.

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