Charles Leclerc Bike - Husqvarna Vitpilen 701 - The Apex 2.0 - Bad Winners - 2020 Guillaume Petranto
Charles Leclerc Bike - Husqvarna Vitpilen 701 - The Apex 2.0 - Bad Winners - 2020
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Bad Winners Apex 2.0

Vitpilen 701-Umbau für Charles Leclerc

Ferrari-Formel 1-Pilot Charles Leclerc hegt auch eine Motorradleidenschaft. Jetzt hat er sich eine Husqvarna Vitpilen 701 nach seinen Wünschen umbauen lassen.

Der Ferrari-Formel 1-Youngster Charles Leclerc fröhnt wie viele seiner Kollegen auch der Zweiradleidenschaft. In den vergangenen Monaten hat sich der Monegasse von der französischen Custombike-Schmiede „Bad Winners“ ein individuelles Bike auf Basis einer Husqvarna Vitpilen 701 aufbauen lassen.

Die Kontaktaufnahme mit dem Customizer lief übrigens über Instagram. „Er hat mir geschrieben, dass er meine Bikes mag und gefragt, ob es möglich wäre, ihm eins anzufertigen“, erinnert sich Bike-Bauer Walid. Schnell waren die Kontaktdaten ausgetauscht und die Modalitäten geklärt. Dabei hatte Leclerc von Beginn an klare Vorstellungen, wie seine neue Maschine aussehen soll. „Er sagte mir, dass unser Bike 'The Apex', das wir vor ein paar Jahren basierend auf einer Yamaha FZS600 entworfen haben, sein Favorit ist“, berichtet Walid. „Er wollte gerne ein Bike im ähnlichen Stil, das auf der Husqvarna Vitpilen 701 aufbaut.“ Herausgekommen ist dabei die Apex 2.0.

Charles Leclerc Bike - Husqvarna Vitpilen 701 - The Apex 2.0 - Bad Winners - 2020
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Viele Karbonanbauteile

Die serienmäßigen Drahtspeichenräder der Vitpilen mussten Karbon-Felgen von Dymag weichen. Kohlefaser war auch die Materialwahl beim neuen Vorderradkotflügel und dem Bugspoiler. Die neue Tank-Kühlerverkleidungs-Kombination wurde zunächst mit 3D-Technik modelliert, dann per 3D-Drucker als Basisform ausgedruckt und mit Kohlefaserlaminat nachgebildet. Der serienmäßige Rundscheinwerfer entsprach nicht Leclercs Geschmack und wurde durch einen KTM 790-Hauptscheinwerfer ersetzt. Im Cockpit mussten die Rundinstrumente Platz für ein TFT-Display machen.

Entfallene Seitenverkleidungen legen den Stahlrohrrahmen frei. Am Heck fügte Bad Winners in ein Karbon-Bürzel ein neues Rücklicht ein. Unter dem Bürzel fand auch die Batterie ihren neuen Platz. Leclerc selbst darf sich auf einen neuen Ledersitz betten. Neue Lenkstummel mit neuen Armaturen und LED-Lenkerendblinkern runden den Umbau ab.

85 PS für den Einzylinder

Aber auch an den 693 cm³ großen Single legte Bad Winners Hand an. Abgasseitig wurde der mit einer SC Project-Edelstahl-Auspuffanlage mit Karbondämpfer entfesselt. Die Serien-Airbox wurde durch einen Sportluftfilter ersetzt. Per Power Commander wurde die Einspritzanlage neu abgestimmt. Unter dem Strich soll die Leistung von 75 auf gut 85 PS gestiegen sein, die auf ein Leergewicht von nur noch knapp 130 Kilogramm treffen.

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Apex 2.0 auch für jedermann

Was Leclerc für sein Traum-Bike bezahlen musste ist nicht bekannt. Klar ist aber, dass Bad Winners die Apex 2.0 auch anderen Kunden zugänglich macht. Verfügbar sind vier Ausbaustufen die von preislich 14.690 bis 20.990 Euro reichen.

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