KTM 125 Duke Erlkönig Stefan Baldauf / SB-Medien
KTM 125 Duke Erlkönig
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KTM 125 Duke Erlkönig 16 Bilder

KTM 125 Duke Erlkönig

KTM 125 Duke Erlkönig Nachwuchs-Bestseller wird erwachsener

KTM arbeitet an einer neuen 125er Duke. Die verändert sich mit dem Wechsel zur nächsten Generation deutlich.

Die aktuelle KTM 125 Duke geht in ihren Grundzügen auf das Jahr 2007 zurück. Seit dem ist sie im 125er Segment eine feste Größe und in vielen Märkten auch ein Bestseller. Jetzt haben wir einen Erlkönig der nächsten Generation erwischt, die vermutlich 2023 auf den Markt kommen dürfte. Und was der Erlkönig enthüllt ist mehr Revo- als Evolution, denn KTM macht an der kleinen Duke eigentlich alles neu.

Komplett neuer Einzylinder

Gut erkennbar ist der komplett neu entwickelte Einzylindermotor, der in erster Linie kultivierter und sauberer laufen dürfte. In Sachen Leistung bewegte sich schon der Vorgänger immer absolut am erlaubten Klassenlimit. Der Katalysator wird größer und wandert viel dichter an den Auslass heran um so noch schneller aufgeheizt und wirksam zu werden. Folgt der Blick dem Krümmer, so mündet der in einen komplett neuen Under-Engine-Sammler mit Stummelendrohr vor dem Hinterrad. Der seitlich verlegte Schalldämpfer ist Geschichte.

Rahmen neu gezeichnet

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Der neue Motor hängt zudem an neuen Alugussauslegern in einem völlig neu gezeichneten stählernen Gitterrohrrahmen. Beim Heckrahmen denken die Mattighofener komplett um. Die bisherige Gitterrohrstruktur wird durch ein angeschraubtes Aludruckguss-Element ersetzt. Auch die angeschraubten Sozius-Rastenausleger wechseln von Stahlrohr auf Alu-Guss. Die neuen Gussfelgen wirken mit ihrem Fünf-Speichen-Design noch filigraner. Zudem wandert die Einscheibenbremsanlage am Vorderrad von der linken auf die rechte Seite. Es bleibt aber bei einer radial angeschlagenen Zange.

Bananenschwinge mit Oberzug

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Ebenfalls komplett neu gezeichnet präsentiert sich die Aludruckguss-Hinterradschwinge, die jetzt über dem Linken Arm einen Oberzug und den rechten Arm bananenförmig führt. Das Federbein sitzt liegend auf der rechten Seite und stützt sich direkt am Rahmen ab. An der USD-Gabel von WP lassen sich Einstellmöglichkeiten erkennen. Die Tankverkleidungen ziehen sich bei der Neuauflage noch weiter nach vorne und flankieren so den neu eingefassten LED-Doppelscheinwerfer im Insekten-Look, aus dem jetzt seitlich die LED-Blinker wachsen. Im Cockpit ist ein TFT-Display auszumachen, vermutlich mit zahlreichen Vernetzungsoptionen.

Fazit

KTM krempelt seine 125er Duke komplett um. Die 2023er Auflage erhält einen neuen Rahmen, eine neue Schwinge und einen neuen Motor. Das Design zeigt sich weiterentwickelt. damit dürfte der Bestseller fit werden für weitere erfolgreiche Jahre.

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