Flat6 Cafe Racer mit Sechszylinder-Boxer

Rock'n'Roll Cycles-Honda Flat6 Cafe Racer Schwergewicht-Boxer mit Sixpack

Aus der Gold Wing machte Honda Ende der 1990er Jahre den XL-Cruiser F6C, und daraus ist bei Rock’n’Roll Cycles in Hückelhoven ein XL-Cafe Racer geworden.

Rock'n'Roll Cycles-Honda Flat6 Cafe Racer Rock'n'Roll Cycles
Rock'n'Roll Cycles-Honda Flat6 Cafe Racer
Rock'n'Roll Cycles-Honda Flat6 Cafe Racer
Rock'n'Roll Cycles-Honda Flat6 Cafe Racer
Rock'n'Roll Cycles-Honda Flat6 Cafe Racer 5 Bilder

Seit 2012 betreibt Stefan Becker seine Motorradwerkstatt Rock’n’Roll Cycles. Zuvor war der gelernte Zweiradmechaniker unter anderem mit Yamaha in der Supersport-Weltmeisterschaft unterwegs, wo er als Rennmechaniker einen WM-Titel sowie zwei Vizetitel mitfeiern konnte. Inzwischen ist er auf Custombikes spezialisiert, und auch in diesem Bereich operiert er auf höchstem Niveau.

Schwere Aufgabe mit Gold-Wing-Hintergrund

Eine in vielerlei Hinsicht schwere Aufgabe stellte er sich selbst, als er ein außergewöhnliches Boxer-Projekt anpackte – zur Abwechslung mal ohne BMW-Beteiligung. Statt des bayerischen Flat-Twins kommt hier ein Flat-Six zum Einsatz. Konkret: ein 1500er-Sechszylinder-Boxer von Honda. Der hat seine Wurzeln in der Gold Wing, doch Basis für diesen Umbau war die in den 1990er Jahren von der Gold Wing abgeleitete Modellvariante F6C. Ein über 300 Kilogramm schwerer Cruiser.

Ein Zentner abgespeckt

Als Café Racer ist das Sixpack nun immerhin rund einen Zentner leichter. Stilgerecht geprägt wird die obere Hälfte des Erscheinungsbilds von einem Aluminium-Monocoque, einteilig von Benzintank bis Heckbürzel, welches der Spezialist Friedhelm Lammers zulieferte. Als Fahrwerk-Experte hatte Stefan Becker derweil einiges im Untergeschoss zu erledigen: Er rüstete das Cruiser-Chassis mitsamt Kardan nicht nur auf YSS-Federbeine sowie Upside-down-Gabel um, sondern stellte es auch auf Drahtspeichenräder in aktuellen 17-Zoll-Formaten. Auch formal war das aufwändig, der Schwergewichtsklasse wegen, und weil es weder Gold Wing noch F6C mit solchen Rädern gab.

Sechs-in-sechs-Abgasanlage

Als er das Fahrwerk des XL-Cafe Racers sortiert hatte, fertigte Stefan das zugleich optische wie auch akustische Highlight an: die Sechs-in-sechs-Abgasanlage mit einstellbaren Schalldämpfern nach Supertrapp-Vorbild, jeweils 3 Stück übereinander auf der linken wie auf der rechten Fahrzeugseite. Video mit Ton folgt demnächst an dieser Stelle.

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250 Kilo für 25 Mille

Eigentlich hat Stefan Becker den Flat6 Cafe Racer für sich selbst gebaut, doch wenn jemand kommt, der damit umgehen kann und mindestens 25.000 Euro dafür hinblättert, würde er sich von dem schweren Gerät trennen.

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Fazit

Schwer beeindruckender Café Racer mit der technischen DNA der Honda Gold Wing. Insbesondere attraktiv für Sechszylinderfans und Boxerfreunde.

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