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Benda V4 5 Bilder

Benda V4-Motor: mit 1.200 und 500 Kubik aus China

Benda baut V4-Motor mit 150 PS China baut den größten V4

Benda aus China ermüdet nicht uns mit außergewöhnlichen Motorrädern zu überraschen. Mit den neuen V4-Motoren aus eigener Entwicklung legen sie noch eins drauf.

Mit dem Power-Cruiser LFC 700 oder dem knuffigen Chopper BD 300 schlug Benda bereits medial hohe Wellen. Das nächste Kabinett-Stück der Chinesen dürfte zweifelsohne deren selbst entwickelter, frisch vorgestellter V4-Motor werden.

1200er-V4 mit 150 PS

In seiner größten Ausbaustufe kommt der V4 auf 1.198 Kubik und ist damit den ein oder anderen Schnaps größer als die Pracht-Vierer von Aprilia oder Ducati mit 1.099 und 1.103 Kubik. In Sachen Leistung muss der China-V4 gegenüber Panigale, RSV und Tuono zwar zurückstecken, ist mit 154 PS alles andere als schwachbrüstig, was die maximal 121 Nm Drehmoment dick unterstreichen. Diesen Wert erreicht der V4 bereits bei 7.500 Touren an, die Höchstleistung erreicht der 16-Ventiler bei 9.500 Umdrehungen. Mit 76 Millimeter Bohrung und 66 Millimeter Hub ist der V4 ganz auf einen touristischen Einsatz mit gut möbliertem Drehzahlkeller ausgelegt. Die Verdichtung ist mit 11,5:1 standhaft gewählt. Zum Vergleich: der V4 der Panigale verdichtet mit 14:1 nahe der Selbstzündung wesentlich höher. Der Zylinderwinkel wirkt zwischen 70 und 75 Grad angeordnet. Ob die Kurbelwelle einen zusätzlichen Hubzapfenversatz wie der neue Harley-Twin hat ist nicht bekannt.

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500er-V4 mit 57 PS

Zusammen mit dem 1200er-Motor hat Benda einen V4 mit 496 Kubik auf Basis des gleichen Kurbelgehäuses vorgestellt. Der Langhuber mit 55,2 Millimeter Hub und 53,5 Millimeter Bohrung produziert 45 Nm bei 8.000 Touren und 57 PS bei 10.000 Umdrehungen. Nach welcher Schadstoffnorm diese Leistung erreicht wird, ist nicht bekannt. Die Verdichtung des 500er-V4 ist mit 11,5:1 auf der sicheren Seite gewählt und im Kontext der Wettbewerber üblich. Die übrigen Leistungsdaten des 500ers und 1200ers ordnen sich im Kontext der Hubraumklassen unauffällig ein. In welchen Modellen die neuen Aggregate kommen ist leider noch nicht bekannt.

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Fazit

Interessant: Motorenkonzepte, die von japanischen Herstellern als zu teuer ausgemustert wurden und derzeit nur im budgetreichen Supersport laufen, werden von einem chinesischen Hersteller belebt. Was Benda mit den neuen V-Motoren machen möchte bleibt offen. Eigene Modelle sind möglich. Der Verkauf der Lizenzrechte an andere asiatische Hersteller ist ebenfalls denkbar. Für Europa müssten die V-Motoren nach Euro 5 homologiert sein und der 500er am besten direkt als 48-PS-Variante im Angebot stehen.

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