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BMW-Rückruf

Möglicherweise undichte Benzinpumpe

BMW muss in den USA rund 17.000 Motorräder verschiedener Baureihen zurückrufen, weil es an einem Flansch der Benzinpumpe zu Undichtigkeiten kommen kann.

Der aktuell von der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA gemeldete Rückruf ist einer Erweiterung eines Rückrufs aus dem Dezember 2013. Bereits damals musste BMW wegen des gleichen Problems 50.184 Maschinen zurückrufen. Im Jahr 2013 waren R-Modelle aus dem Bauzeitraum 2005 bis 2011, K-Modelle aus dem Bauzeitraum 2005 bis 2012, S 1000-Modelle aus dem Bauzeitraum 2010 bis 2011 sowie HP2-Modelle aus dem Bauzeitraum 2006 bis 2010 betroffen. An den verbauten Benzinpumpen kann ein Anschlussflansch brechen und so Benzin austreten. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Brand kommen.

Maschinen mussen erneut zurück

In dem im August 2020 lancierten Rückruf werden nun die Modelle K 1300 S und GT aus dem Bauzeitraum 2009 bis 2011, S 1000 RR aus dem Bauzeitraum 2010 bis 2011, R1200 (GS, GS Adventure, R, RT, S, ST) aus dem Bauzeitraum 2005 bis 2011, HP2 (Enduro, Megamoto, Sport) aus dem Bauzeitraum 2006 bis 2010, K1200 (R, R Sport, S, GT) aus dem Bauzeitraum 2005 bis 2008 sowie K1600 GT und GTL aus dem Baujahr 2012 zurückgerufen. An diesen Fahrzeugen wurde zwar seinerzeit wohl ein zusätzlicher Metall-Stützring am Benzinpumpenflansch montiert, die Benzinpumpe aber nicht in Folge getauscht. Insgesamt 16.926 Maschinen müssen somit zum zweiten Mal in die Werkstätten einrücken.

Die Anfrage an BMW, ob von dem neuerlichen Rückruf auch Maschinen in Deutschland/Europa betroffen sind, läuft bereits.

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