Vespa

Italien fördert kleine Elektro-Zweiräder

Bis zu 3.000 Euro Zuschuss

Der italienische Staat fördert Elektromobilität und schießt Käufern von Elektro-Rollern und -Motorrädern bis zu 3.000 Euro zu – allerdings nur bei Fahrzeugen bis zu 15 PS.

Der italienische Staatshaushalt 2019 war bei seiner Verabschiedung stark umstritten, sogar Brüssel legte ein Veto ein. Trotz der Abstriche, die die rechtspopulistische Regierung in Rom daraufhin machen musste, legte sie zehn Millionen Euro für die Förderung der Elektromobilität beiseite.

Starke Elektromotorräder ausgeschlossen

Ab März soll es beim Kauf eines E-Autos bis zu 6.000 Euro Zuschuss geben, beim Kauf eines E-Rollers oder E-Motorrads bis zu 3.000 Euro – allerdings längst nicht für alle: Voraussetzung ist, dass es sich um Zweiräder der sogenannten Kategorien L1e und L3e handelt. Dazu gehören E-Mopeds und kleine Roller, die maximal 45 km/h laufen, wie etwa die neue Elektro-Vespa, sowie E-Roller und E-Motorräder, die herkömmlichen 125ern entsprechen und eine Maximalleistung von 11 kW (knapp 15 PS) aufweisen. Stärkere E-Motorräder oder -Roller, wie der c Evolution von BMW oder die komplette Modellpalette der italienischen E-Marke Energica, sind von der Förderung ausgeschlossen.

Zusätzlich plant Italien eine Überarbeitung seiner Straßenverkehrsordnung. Zu den geplanten Neuerungen zählt, dass E-Motorräder künftig auch auf Autobahnen fahren dürfen. Diskutiert wird außerdem, „angemessene” Schutzkleidung für Motorradfahrer gesetzlich vorzuschreiben.

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