BMW K 1600-Rückruf Probleme mit der Federbeinumlenkung

BMW hat in den USA einen Rückruf für den Supertourer gestartet. An den Sechszylindermodellen müssen die Umlenkhebel des Federbeins geprüft werden.

BMW K 1600 GT BMW

Wie die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA mitteilt, ruft BMW in den USA 1.625 Maschinen der Typen K 1600 B, K 1600 GT und K 1600 GTL in die Werkstätten zurück. An den Supertourern aus dem Bauzeitraum 2019 bis 2020 kann es Probleme mit den Umlenkhebeln an der Hinterradaufhängung kommen.

Streben an der Umlenkung können brechen

Wie die US-Behörde mitteilt, können an den vom Rückruf betroffenen Motorrädern an der Umlenkhebelei Streben verbaut sein, die nicht den Werksvorgaben entsprechen. Im ungünstigsten Fall können die Streben brechen. In Folge sackt das Heck zusammen und es könnte zu einem Sturz kommen. Bislang sind im Zusammenhang mit gebrochenen Streben aber noch keine Unfälle bekannt. Insgesamt dokumentieren die US-Unterlagen nur drei bekannte Fälle aus China.

In den USA werden die Halter entsprechender Motorräder jetzt mit ihrem Fahrzeug zu den Händlern bestellt. Dort wird die Umlenkhebelei geprüft und gegebenenfalls mangelhafte Teile ausgetauscht. Da alle K 1600-Modelle vom gleichen Produktionsband laufen, dürften weitere Märkte eine entsprechende Überprüfung einleiten.

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BMW muss an K 1600-Modellen die Streben der Umlenkhebelei prüfen. Nicht nach Werksvorgaben gefertigte Bauteile können unter Umständen brechen.

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