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Dreirad-Roller für Autofahrer Peugeot Metropolis
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Dreirad-Roller für Autofahrer Piaggio MP3 300 Sport
Dreirad-Roller für Autofahrer Piaggio MP3 400 Sport 7 Bilder

Überblick Dreirad-Roller in Deutschland

Überblick Dreirad-Roller in Deutschland Die Alternative für Autofahrer

Schräglage fahren ohne Motorradführerschein, ohne Erweiterung des Autoführerscheins und ohne Lesitungsgrenze? Das geht. Und ist dank der Dreiradroller nicht einmal begrenzt auf 125 Kubik Hubraum.

Dreirad-Roller sind vor allem für Autofahrer interessant, da hierfür der Autoführerschein Klasse B ohne Erweiterung ausreichend ist. Aber auch für Roller- und Motoradfahrer, die besonderen Wert auf Sicherheit legen, könnte das Konzept vor allem für Herbst und Winterfahrten eine Überlegung wert sein.

Den Dreh, wie aus den bis dato Motorradführerschein-pflichtigen Piaggio MP3-Roller, Fahrzeuge für die Führerscheinklasse B werden, entdeckte 2006 ein unabhängiger Roller-Spezialist: Die Firma Pedalo aus Sassenberg bei Münster. Hinten größerer Blinkerabstand und vorn mittels eingebauter Distanzstücke eine Verbreiterung des Abstands zwischen den beiden Vorderrädern (Spur) von bislang 42 auf 46 Zentimeter – das reichte aus, um so umgebaute Piaggio MP3 per Ausnahmegenehmigung in der Fahrzeugklasse L5e (anstatt L3e) zuzulassen und damit führerscheinrechtlich als Mehrspurfahrzeug, sprich Auto, einzustufen.

Doch das schmeckte dem Gesetzgeber nicht, weshalb die Genehmigung 2007 widerrufen wurde. Zwingend notwendig war ab dann zusätzlich eine fußbetätigte Zweikreis-Bremse, die auf alle Räder des Fahrzeugs gleichzeitig wirkt. Doch deren technische Umsetzung bekam Pedalo nicht hin. Piaggio konstruierte aber daraufhin die Fahrzeuge selbst so, dass sie den damals aktuellen gesetzlichen Bestimmungen zur Eingruppierung als Zweispurfahrzeug genügten. Der italienische Hersteller ließ das Fußbremspedal also direkt in die Serienproduktion einfließen.

Seit Januar 2016 wieder erlaubt

Zum 19. Januar 2013 änderte der Gesetzgeber im Zuge der "Umsetzung der 3. EU-Führerscheinrichtlinie" die Bestimmungen so, dass die Dreirad-Roller dem Motorradführerschein zugeordnet wurden. Wer seinen Autoführerschein nach jenem Stichtag erwarb, benötigte für diese Fahrzeuge dann zusätzlich den Motoradführerschein. Es gehe um die "Wahrung der Verkehrssicherheit", hieß es seinerzeit auf Anfrage aus dem Bundesverkehrsministerium. Es sei "wissenschaftlich unbestritten, dass allein die langjährige Erfahrung, einen Pkw sicher zu führen, nicht ausreicht, um ein Zweirad (wie auch die vergleichbaren Dreiräder) sicher zu führen."

Eine abermalige Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung zum 28. Dezember 2016 ermöglichte in Deutschland aufs Neue allen Besitzern eines Autoführerscheins den Zugang zum Dreirad-Roller. Einschränkung: Wer die Prüfung nach dem 19. Januar 2013 absolviert hat, muss mindestens 21 Jahre alt sein, sofern der Dreiradroller mehr als 15 kW (20,4 PS) Leistung hat.

In der Bildergalerie seht ihr, welche Dreirad-Roller in Deutschland erhältlich sind.

In einem separaten Video widmen wir uns den folgenden Roller-Kategorien:

  • Die 150-Kubik-Klasse: "getunte 125er" für die italienische Autobahn
  • Kleine Sportscooter: unter 160 kg mit modernen Triebwerken und besseren Fahrwerken
  • Die Mittelklasse: bis 300 Kubik, 19 bis 28 PS, unter 200 kg Fahrzeuggewicht
  • Die obere Mittelklasse: über 300 bis 400 Kubik

In einem weiteren Video sprechen wir über die Kategorie der Oberklasse-Roller sowie über die in Deutschland erhältlichen Modelle.

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