Yamaha Nmax 125 Fahrbericht Yamaha/Matteo Cavadini
Yamaha Nmax 125 Fahrbericht
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Yamaha Nmax 125 Fahrbericht 13 Bilder

Yamaha Nmax 125 (2021) im Fahrbericht

Yamaha Nmax 125 im Fahrbericht Neue Optik, neuer Rahmen, mehr Elektronik

Der Yamaha Nmax 125 macht sich für das Modelljahr 2021 besonders stadtfein. Eine Probe seines Könnens durfte der 125er-Roller auf dem anspruchsvollen Pflaster von Florenz geben.

Yamaha hält sich gleich eine ganze Sippschaft von Mäxen: Tmax, Xmax, Tech Max – und als Kleinsten den eben aufgefrischten Nmax 125. Dieses Mäxchen ist erfolgreich, Jahr für Jahr findet es in Europa rund 18.000 Käufer. Nicht zuletzt unter den Kurierdiensten in den Großstädten, und das will was heißen, denn deren Fahrer brauchen ein praktisches, wendiges Gefährt ohne Macken, aber mit guter Ausstattung.

Yamaha Nmax 125 jetzt mit Traktionskontrolle

Davon hat der Yamaha Nmax 125 jetzt noch mehr, denn zum ABS gesellt sich eine Traktionskontrolle. Die neue Start-und Stopp-Automatik schaltet den Motor an der Ampel spritsparend ab. Der Verbrauch liegt laut Yamaha bei nur 2,2 Litern, was dank des vergrößerten Tanks für über 300 Kilometer reichen soll. Gestartet wird per Smart Key, dessen Transponder den Roller automatisch entriegelt beziehungsweise abschließt, wenn der Fahrer sich nähert oder entfernt.

Der Schlüssel darf in der Jackentasche bleiben. Scheinwerfer und Rücklicht präsentieren sich im neuen Look, selbstverständlich in LED-Technik, wie es sich für den Premium-Anspruch des Stadtrollers gehört.

Hat selbst mit steilen Aufstiegen keine Mühe

Flott voran kommt der Yamaha Nmax 125 obendrein. Wegen Euro 5 verliert er zwar ein halbes PS, doch dafür liegt die Höchstleistung von rund 12 PS jetzt früher an, was ihm zum spritzigen Ampelstart verhilft. Bis 70 km/h zieht der Motor linear voran, danach wird es ein wenig zäher, doch dank des maßvollen Gewichts von 131 Kilogramm vollgetankt bewegt sich der 125er-Roller auch außerorts recht flink.

Beim Abstecher in die Florentiner Hügel hatte er selbst mit steilen Anstiegen keine Mühe. Mit der Schräglage in Kehren und Kurven sollte man es allerdings nicht übertreiben, sonst streift die Trittbrettverkleidung den Asphalt. Doch Hanging-Offs sind im Stadtverkehr, der Paradedisziplin des Scooters, eher selten gefragt, Handlichkeit und Agilität im Slalom dafür umso mehr. Und das beherrscht der Yamaha Nmax 125 bestens. Gabel und Federbeine sprechen ordentlich an, doch auf dem Kopfsteinpflaster in Florenz zeigte die Hinterradfederung leichte Schwächen.

Keine USB-Buchse, dafür 12V-Anschluss

Der Stauraum unter der Sitzbank fasst 23 Liter, ist aber nicht beleuchtet, dazu kommen zwei Fächer im Cockpit für Handy & Co, beide nicht abschließbar. Eine USB-Buchse gibt es nicht, nur einen 12V-Anschluss. Gut: Der Yamaha Nmax 125 wartet mit Haupt- und Seitenständer auf. Als Zubehör offeriert Yamaha ein Urban-Paket (475 Euro) mit großem Topcase und einem 24 Zentimeter höheren Windschild. Für besonders ambitionierte Fahrer gibt es sogar edle Federbeine von Öhlins (726 Euro) – die dürften selbst mit dem holprigen Florentiner Pflaster spielend fertig werden.

Fazit

Für die Stadt ist der wendige Yamaha Nmax 125 genau der richtige Untersatz. Aber selbst für kurvige Hänge taugen seine rund 12 PS. Erst ab 70 km/h wird es etwas zäh.

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