Ducati Panigale V4R Ducati

Ducati Panigale V4 Superleggera

Noch stärker, noch edler, noch teurer

Der italienische Motorradhersteller Ducati arbeitet an einer neuen Extrem-Variante der Panigale V4. Die Superleggera wird noch über der V4R angesiedelt und kommt 2020.

Die Spitze der Panigale V4-Familie bildet derzeit die V4R, die auch als Homologationsmodell für die Superbike-WM dient. Mit 998 Kubik hat die V4R eine Leistung von 221 PS bei einem Gewicht von 193 Kilo (fahrfertig). Ihr Preis liegt bei 39.900 Euro. In der Panigale V4 steckt aber noch mehr Potenzial. Die V4R ist als Basismodell für den Rennsport durch das Reglement auf einen Preis von nicht mehr als 40.000 Euro limitiert. Entsprechend hat Ducati in dieses Modell nicht alles reingesteckt, was machbar, sondern nur, was für den Rennsport sinnvoll ist. Aus Erfahrung wissen wir aber, dass Ducati-Kunden gerne auch ganz ganz tief in die Tasche greifen, wenn sie ein absolut exklusives Modell der Roten erwerben können. Entsprechend wird Ducati eine Superleggera-Variante der Panigale V4 nachschieben, die alles tragen darf, was gut und teuer ist.

Erster Erlkönig bereits gesichtet

Bereits vor einigen Wochen ist in Italien unserem Erlkönig-Jäger eine Ducati Panigale V4R auf Messfahrt vor die Linse gerollt. Auffällig waren an diesem Prototyp neben dem Mess-Equipment am Heck die offensichtlich aus Karbon bestehenden Räder mit ihren sternförmig angeordneten fünf Doppelspeichen. Es sind die gleichen wie 2017 an der mit fast 80.000 Euro sündhaft teuren 1299 Superleggera. Und neben der Verkleidung, die inklusive der vorn seitlich platzierten Flügel von der Panigale V4R stammt, sind offenbar auch die Einarmschwinge und Teile des Rahmens aus dem teuren, aber leichten Kohlenstoff gefertigt. Neu ist offenbar der hinten unterm V4 sitzende Titan-Schalldämpfer.

224 PS und 173 Kilogramm

Jetzt sind zudem erste Infos aus Homologations-Unterlagen für die neue Ducati Panigale V4 Superleggera aufgetaucht. Diese dokumentieren, dass auch die Superleggera den auf 998 cm³ reduzierten V4-Motor tragen wird. Der soll laut Datenlage satte 224 PS im Straßentrimm liefern – fast vier PS mehr als die V4R. Und wer Ducati kennt, darf zudem auf einen speziellen Rennauspuff, eine entsprechend abgestimmte Motorsteuerung und damit weitere Pferdchen setzen. Für die V4R mit Rennkit nennt Ducati 234 PS.

Beim Gewicht schlagen die vielen Leichtbauteile durch. In der Typprüfung werden 173 Kilogramm genannt, wobei nicht klar wird, welche exakten Rahmenbedingungen gelten. Als Bezugsgröße können die 184 Kilogramm der V4R in der Typprüfung gelten. Unter dem Strich dürfte die Superleggera damit elf Kilogramm abspecken.

Als Bezugsgröße beim Preis greifen wir zurück auf die 1299 Superleggera und stimmen potenzielle Käufer schon mal auf gut 80.000 Euro ein. Gebaut werden sollen lediglich 500 Exemplare.

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