Rückruf Kawasaki Z 900

Brems- und ABS-Sensor-Leitung können scheuern

Foto: Kawasaki

Kawasaki muss weltweit über 10.000 Modelle der Z900-Baureihe zurückrufen. Falsch verlegte Leitungen zum Hinterrad können durchscheuern.

Aufgebracht hat den Rückruf der Kawasaki Z900 die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA. Auf dem US-Markt werden insgesamt 1.173 Modelle der Typen Z 900 und Z 900 RS zurückgerufen. In Europa sind 7.763 Fahrzeuge betroffen, in Deutschland 1.342. Alle Fahrzeuge stammen aus dem Modelljahr 2018.

Bremse und ABS könnten ausfallen

Fehlerhaft verlegte Leitungen zum Hinterrad können am Reifen scheuern und dadurch beschädigt werden. Betroffen sind die Bremshydraulikleitung sowie das Kabel, das zum ABS-Sensor am Hinterrad führt. Sollten die Leitungen beschädigt werden, kann es zum Brems- und/oder ABS-Ausfall kommen. Darüber hinaus kann auch das Tachosignal, das über den gleichen Sensor läuft, ausfallen.

Beim Werkstattaufenthalt wird die Verlegung der Leitungen überprüft und gegebenenfalls korrigiert. Beschädigte Leitungen werden ausgetauscht. In den USA und Deutschland läuft der Rückruf für die Kawasaki Z900 noch im Dezember an. In Deutschland werden die Halter betroffener Modelle über das KBA angeschrieben.

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