Aprilia ist eine italienische Motorradmarke, die im Jahr 1945 gegründet wurde. Ursprünglich als Fahrradhersteller gestartet, begann Aprilia in den 1960er Jahren mit der Produktion von Motorrädern. Heute ist die Marke für ihre sportlichen und leistungsstarken Maschinen bekannt, die weltweit verkauft werden. Der Hauptsitz von Aprilia befindet sich in Noale, Italien, wo die meisten Motorräder produziert werden. Die Marke bietet eine breite Palette von Motorrädern an, von Supersportlern bis zu Naked Bikes und Adventure-Tourern. Mit seiner Leidenschaft für Rennsport und seiner Fähigkeit, High-Performance-Motorräder zu produzieren, hat sich Aprilia einen Namen in der Motorradwelt gemacht.
Marken-Chronik im MOTORRAD-Katalog
2024: Seit der Übernahme durch die Piaggio-Gruppe im Jahr 2004 erlebte Aprilia Höhen und Tiefen. Sie begannen, die Marke zu stärken, mit dem Engagement in der MotoGP-WM, und mit der Entwicklung pfiffiger Modelle wie der 660er-Baureihe. Heute ist Aprilia wieder ein Vollsortimenter, der 50er-Roller genauso baut wie schnelle 125er, Mittelklasse-Motorräder, Enduros, Hyper-Nakeds und Superbikes. Als Colaninno im August 2023 mit 80 Jahren starb, hinterließ er einen geordneten Konzern, der nicht nur auf die Vespa bauen kann, sondern auch auf zwei aufstrebende Motorradmarken.
2023: Eigner Ivano Beggio schwamm auf einer Erfolgswelle, im Jahr 2000 kaufte er Moto Guzzi und Laverda. Die Krise auf dem Rollermarkt zwang ihn in die Knie: 2004 musste er alles an die Piaggio-Gruppe verkaufen, den Mutterkonzern von Vespa. Innerhalb dieser Gruppe kümmern sich heute Piaggio und Vespa um Roller, Moto Guzzi um Touring- und Aprilia um sportliche Motorräder, denn das hat für die Marke Tradition: 19 Titel in der 125er- und 250er-Klasse gehen auf ihr Konto, derzeit zählt sie in der MotoGP-WM zu den Besten. Zudem sitzt bei Aprilia in Noale das Motorrad-Zentrum der ganzen Gruppe; die für ihre erstklassigen Fahrwerke bekannten Ingenieure entwickeln auch die Guzzi-Motorräder.