CF Moto Papio Electric CF Moto

CF Moto Papio Electric: Elektro-Rivale für Honda Grom

CF Moto Papio Electric Elektro-Rivale für die Honda MSX 125

Das kleine Elektromotorrad der 125er-Klasse CF Moto Papio Electric ist kein Konzept für irgendwann mal, sondern steht scheinbar kurz vor der Serienproduktion.

Die knapp 10 PS starke ST Papio hat CF Moto schon eine Weile im Programm für den asiatischen Markt. Nach Europa hat sie es mangels Euro 5-Homologation noch nicht geschafft. Außerdem hat sie mit 126 cm³ genau ein Kubik zu viel an Hubraum für unsere A1-Klasse. Für eine Elektroversion des Mini-Bikes gibt es bessere Chancen – falls der chinesische Hersteller das überhaupt im Sinn hat.

Unattraktiv ist der europäische Markt für 125er nicht – vor allem in Deutschland boomt die A1-Klasse seit Jahresbeginn 2020, da der Autoführerschein mit nur wenigen Fahrstunden um die Erlaubnis erweitert werden kann, Leichtkrafträder zu pilotieren.

Mehr als 11 kW Spitzenleistung erlaubt

Die CF Moto Papio Electric dürfte als Elektromotorrad dann sogar besonders attraktiv sein, denn Elektromotorräder dürfen zwar nur 11 kW Dauerleistung aufweisen, die Spitzenleistung kann aber schnell darüber liegen, siehe die A1-konformen Zero-Elektromotorräder mit bis zu 33 kW Spitzenleistung.

Zurück zu dem, was jetzt schon über die kleine Elektro-CF Moto bekannt ist: Die Typengenehmigung für die Papio Electric ist wohl schon durch. Auch wenn es auf den ersten Blick so wirken könnte, dient als Basis für die CF Moto Papio Electric nicht das Verbrenner-Bike. Chassis, Design und Fahrwerk wurden extra für die Elektroversion entworfen. Die Abmessungen entsprechen aber immer noch Grom-Klasse: 177 cm Länge, 79 cm Breite und 104 cm Höhe sowie 124 cm Radstand.

06/2019, Honda CBF125
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Wie die Verbrenner-Version rollt die CF Moto Papio Electric auf 12-Zoll-Rädern mit Reifen der Dimension 120/70 vorne und 130/70 hinten. Die Aufhängung und die Bremsen erhalten jedoch bemerkenswerte Upgrades gegenüber der Verbrenner-Papio: Upside-down-Gabel und Brembo-Bremssattel finden sich an der Front.

Papio Electric mit bis zu 19 PS denkbar

Die Akkus sitzen unten in der Mitte des Elektromotorrads platziert. Sie scheinen über eine Öffnungsplatte zugänglich zu sein, ob sie herausnehmbar sind, ist nicht bekannt. Der 5-kW-Elektromotor kommt von Blue Stone New Power. 6,8 PS hören sich nicht an, als ob sie jemanden vom Hocker reißen könnten, doch wie gesagt, kann die Nennleistung höher liegen. Blue Stone gibt für seinen 72-V-Motor mit 5 kW Nennleistung eine Spitzenleistung von 14,5 kW, also 19 PS an, die dem Fahrer oder der Fahrerin für bis zu 30 Sekunden bereitsteht. Das dürfte locker reichen, um den Ampelstart für sich zu entscheiden oder auch mal eben links vorbeizuziehen. Die Höchstgeschwindigkeit dürfte bei etwa 100 km/h liegen.

Zu Gewicht und Reichweite lassen sich aktuell noch nicht ableiten. Und ob es die CF Moto Papio Electric nach Europa schaffen wird, ist auch noch ungewiss, genauso wie der Marktstart und die Preise für Asien.

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Fazit

Dank der Unterscheidung von Dauerleistung und Spitzenleistung bei Elektromotorrädern, sind sie für den ein oder anderen 125er-Anwärter besonders interessant, denn: So können schon mal mehr als 11 Kilowatt Spitzenleistung anliegen. Und wenn es die CF Moto Papio Electric nach Europa schaffen sollte, kommt sie womöglich zu einem Preis, der sie in dieser Nische äußerst wettbewerbsfähig machen könnte.

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