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Kymco RevoNex
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Kymco RevoNex (2020): Elektro-Modell kommt aus Italien

Kymco RevoNex (2020) Elektro-Modell kommt aus Italien

Der taiwanesische Zweiradhersteller Kymco hatte auf der EICMA 2019 mit der RevoNex ein rein elektrisch angetriebenes Naked Bike vorgestellt. Kommen soll das bereits 2021. Die Fertigung soll in Italien erfolgen.

Auf der EICMA 2018 hatten die Taiwanesen die Elektro-Supersportler-Studie namens SuperNEX präsentiert. Auf der EICMA 2019 folgte mit der Studie RevoNEX quasi das davon abgeleitete Naked Bike. Kommen soll das im Jahr 2021. Für die Produktion ist ein Standort in Italien vorgesehen, teilte jetzt Ke Shengfeng, Vorsitzender der Muttergesellschaft von Kymco, bei einer Pressekonferenz mit. Die RevoNEX wäre das erste Modell, das die Taiwanesen in Europa fertigen. Man wolle damit klar machen, welchen Markt man mit dem Elektromotorrad anpeile. Zudem markiere die RevoNEX den Einstieg in das Motorradsegment. Bislang engagiert sich Kymco auschließlich im Roller-Bereich.

Technische Daten zur RevoNEX bleibt Kymco bislang schuldig, allerdings wurden ein paar Fahrdynamik-Eckpunkte genannt. Der Spurt von Null auf 100 km/h soll in 3,9 Sekunden möglich sein, der Spurt auf die Höchstgeschwindigkeit von 205 km/h in 11,8 Sekunden. Wie schon die SuperNEX verfügt auch die RevoNEX über ein Sechsgang-Getriebe. Der zweite Gang reicht dabei bis 115 km/h. Mit an Bord sind auch eine Launch Control sowie eine Traktionskontrolle und ABS. Auch der aus der SuperNEX bekannte künstlich generierte Motorsound ist wieder Teil des Gesamtpakets. Das Design der Kymco ReboNEX wirkt gefällig.

Gefälliges Design

17 Zoll große Gussfelgen vorne und hinten, Endantrieb über Kette. Motor und Batterie sitzten zwischen den Profilen eines Aluminium-Brückenrahmens. Der Fahrer sitzt hinter einem hohen Rohrlenker und einem großen Digitaldisplay in einer Kuhle hinter dem hoch aufragenden "Tank", der Sozius eine Etage höher auf einem schlanken Bürzel, da mit zwei LED-Rücklichtstreifen abschließt. Kennzeichenhalter und Blinker sitzen an einem Schwingenausleger.

Das Tank-Cover baut breit und zieht sich weit nach vorne. Die Front bündelt einen LED-Doppelscheinwerfer in einer kleinen Maske. Die USD-Gabel und das Zentralfederbein kommen von Öhlins, die Doppelscheibenbremsanlage vorn von Brembo.

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Kymco will in den Motorradmarkt einsteigen. Die Taiwanesen wählen dazu ausgerechnet ein Elektromodell, das speziell auf den europäischen Markt zugeschnitten wird. Kommen soll es 2021 und gebaut wird es in Italien.

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