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Switch Motorcycles

eScrambler-Concept kommt 2022 auf die Straße

Das chinesische Start-up Switch Motorcycles hat mit dem eScrambler ein elektrisch angetriebenes Scrambler-Konzept vorgestellt. Das soll ab 2022 auch legal auf die Straße dürfen.

Matthew Waddick ist Neuseeländer, lebt und arbeitet aber schon lange in Shanghai in China. Bislang fokusierte sich der Kiwi mit seiner Firma Shanghai Customs auf zulassungsfähige Custom-Umbauten. Mit dem neuen Start-up Switch Motorcycles konzentriert man sich aber auf eigene Motorräder mit Elektroantrieb.

50 kW Leistung und 150 km Reichweite

Als Erstlingswerk wurde jetzt die Switch Motorcycles eScrambler vorgestellt, die in Grundzügen auf der eTracker aufbaut, die Waddick mit Shanghai Customs schon mal gebaut hatte. Dominiert wird der neue Entwurf, der aus der Feder eines Ex-Yamaha-Designers stammt, vom großen Akku-Block, der in einem unten gegabelten Stahlrohrrahmen hängt. Der dahinter auf der Schwingendrehachse platzierte Elektromotor leistet 50 kW und gibt sein Antriebsmoment über einen Zahnriemen an das Hinterrad weiter. In 3,2 Sekunden soll der eScrambler den Standardsprint schaffen. Als Höchstgeschwindigkeit sind gut 150 km/h projektiert. Bei der allesentscheidenden Reichweitenangabe stehen 150 Kilometer in der Projektbeschreibung. Der luftgekühlte Akku mit Panasonic-Zellen bietet eine Kapazität von 11 kWh, später soll auch eine Variante mit 13 kWh verfügbar sein.

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Reduzierte Scrambler-Optik

Über dem Batterie-Big Block verdeckt eine kantig gezeichnete Tankattrappe die Steuerelektronik und die Ladesteckdose. Der Fahrer sitzt auf einer dünnen Sitzbank mit edler Steppung. Die Alu-Hinterradschwinge stützt sich über ein Zentralfederbein direkt am Rahmen ab. Vorne verbaut Switch eine konventionelle USD-Gabel, vor die ein moderner Rundscheinwerfer mit LED-Technik gehängt wird. Je eine Einzelscheibe an beiden von KTM entliehenen 18-Zoll-Speichenrädern sorgen für Verzögerung. Grob profilierte Pneus runden die Scrambler Optik ab.

Das Cockpit zeigt sich auf einen kleinen TFT-Bildschirm auf der Lenkerklemmung reduziert. Zur Ausstattung gehören drei Fahrmodi, ein Tempomat, Energierückgewinnung beim Bremsen, GPS-Tracking, ein Bosch-ABS sowie verschiedene Vernetzungsoptionen.

Derzeit wird der Prototyp zur Serienreife weiterentwickelt. Als Marktstart peilt Switch das Jahr 2022 an. Preise wurden noch nicht genannt.

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