Ducati Multistrada V4 1200 Erlkönig Stefan Baldauf / SB-Medien
Ducati Multistrada V4 1200 Erlkönig
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Ducati Multistrada V4 1200 Erlkönig 12 Bilder

Ducati Multistrada V4 1200 Erlkönig

Die Super-Enduro kommt 2021

Ducati bringt 2021 eine Multistrada V4 mit innovativem Sicherheitspaket und schätzungsweise rund 190 PS. Wir haben sie als Erlkönig erwischt.

Die Testfahrten rund um das Werk im Bologneser Stadtteil Borgo Panigale dauern schon eineinhalb Jahre an, 2021 soll die Multistrada V4 endlich kommen. Das bestätigte im September 2019 Ducati-Chef Claudio Domenicali im Rahmen des Produktionsjubiläums der Multistrada. Eine Vorstellung wird für Ende 2020 – vermutlich auf der EICMA – erwartet. Jetzt ist uns die neue Ducati Multistrada V4 1200 nahezu ungetarnt ins Netz gegangen.

Leistung über 180 PS

Damit ist endgültig klar, die neue Multistrada wird tatsächlich von einem V4-Motor angetrieben, der vermutlich deutlich über 180 PS leisten wird. Die hintere Zylinderbank ist gut erkennbar, von vorne sieht man auch die beiden Krümmer aus dem Zylinderkopf führen. Wie groß der Hubraum des V4 im Reiseenduro-Trimm sein wird, können wir nur raten. Etwas mehr Bums aus dem Keller und eine harmonischere Leistungsentfaltung als im Straßenrenner Panigale dürfen wir ihm aber wünschen. Ob ihm die aus der MotoGP-Maschine entlehnte Big-Bang-Kurbelwellenkröpfung von 70 Grad erhalten bleibt, ist ebenfalls fraglich. Und natürlich darf auch die Frage nach dem Sinn der aufwendigen Vierventil-Desmodromik in einer für harte Einsätze gebauten Reiseenduro gestellt werden.

V2-Modelle bleiben im Programm

Offenbar wird auch, dass die neue Ducati keineswegs breiter oder größer als die V2-Version wird. Dank seitlich angebrachter Kühler gelang den Italienern eine angenehm schlanke Silhouette. Optisch lehnt sich die V4-Multistrada an ihre Vorgängerinnen an. Diese werden ja auch aller Voraussicht nach im Modellprogramm bleiben.

Ducati Multistrada V4 1200 Erlkönig
Stefan Baldauf / SB-Medien

Nicht nur der V4-Motor ist für die Multistrada-Baureihe völlig neu, auch das Fahrwerk hat nichts mit den Vorgängern mehr gemein. Ein Stahl-Gitterrohr-Heckrahmen ist mit dem Hauptrahmen verschraubt, der offensichtlich aus Aluminium besteht. Konstruktiv wird der Motor, wie auch schon bei den Supersportlern, voll tragendes Bauteil des Fahrwerks. Vorne rollt die Multi auf einem 19-Zöller. Um Gewicht zu sparen, wird das hintere Federbein direkt angelenkt, die aus Aluminium gefertigte Schwinge ist zweiarmig ausgelegt.

Umfangreiches Sicherheitspaket

Auch das neue Ducati-Flaggschiff in Sachen Reiseenduro wird mit einem erweiterten Elektronikpaket versehen, das sogar ein Radarsystem zur Kollisionsvermeidung oder automatisierten Abstandsregelung beinhaltet. Am V4-Bike sind Radarsensoren vorne und hinten zu erkennen, die zum neuen Sicherheitspaket gehören. Vorne wird vor zu dichtem Auffahren gewarnt und hinten vor Fahrzeugen, die im toten Winkel fahren oder schnell heranrauschen. Das Sicherheitspaket trägt den Namen ARAS, was für Advanced Rider Assistance System steht.

V4-Fans wird die neue Ducati begeistern. Endlich können sie sich dann auch in komfortabler Haltung an dem einzigartigen Klang und der typisch sportlichen Leistungsentfaltung erfreuen. Dank hoher Verkleidungsscheibe und offensichtlich nicht zu kleinem Tankvolumen dürfen dann auch längere Etappen auf dem Plan stehen.

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