Mash X-Ride 650 Classic und X-Ride 650 Trail 21

Mash X-Ride 650 Classic/Trail 21 Trail-Version mit 21-Zoll vorn ab Oktober 2022

Die französische Motorradmarke Mash baut ihr Modellprogramm mit einer weiteren 650er-Maschine aus. Zu Dirt Track 650 und X-Ride 650 Classic gesellt sich die Mash X-Ride 650 Trail mit 21-Zoll-Vorderrad.

Mash X-Ride 650 Trail 21 Mash
Mash X-Ride 650
Mash X-Ride 650
Mash X-Ride 650
Mash X-Ride 650 27 Bilder

Mit der Dirt Track 650 hatte Mash 2019 ein Motorrad mit einem 650er-Einzylinder nach Vorlage der alten Honda Dominator vorgestellt. 2020 wurde das 650er-Angebot mit der X-Ride 650 Classic um ein Modell erweitert. Für das Modelljahr 2023 stellte Mash zusätzlich die X-Ride 650 Trail vor – mit 21-Zoll-Vorderrad.

Trocken wiegt die Trail-Version 167 Kilogramm, während die Classic bei 163 Kilogramm liegt. Beide präsentieren sich mit klaren optischen Anleihen an der legendären Yamaha XT 500 und packen dazu einen guten Schuss Scrambler.

Mash X-Ride 650 Classic mit 17-Zoll-Rädern

Als echte Enduro für den schwereren Geländeeinsatz scheint die X-Ride nicht vorgesehen zu sein. Beibehalten bleibt der 650 cm³ große luftgekühlte Einzylinder, der ursprünglich von der Honda Dominator stammt und in der Mash 40 PS bei 6.000/min leistet sowie 46 Nm drückt. Geschaltet wird per Fünfgang-Getriebe. Die goldfarben gehaltenen Drahtspeichenräder messen an der X-Ride 650 Classic vorne wie hinten 17 Zoll im Durchmesser. Vorne dreht sich ein 120/70er-Pneu, hinten ein 150/60er-Reifen. Die grob profilierten Gummis kommen von Kenda.

Mash X-Ride 650
Mash

An der konventionellen Telegabel sitzt vorne eine 320er-Bremsscheibe mit radial angeschlagenem Vierkolbensattel, hinten unterstützt eine 240er-Scheibe. Vor den Gabelholmen sitzt ein klassischer Rundscheinwerfer, allerdings mit LED-Tagfahrlicht. Im Cockpit zeigt ein Rundinstrument analog die Drehzahl an, die weiteren Infos liefert ein eingeklinktes LC-Display. Mit LED-Technik treten auch die Blinker und das Rücklicht an. Die Hinterradschwinge stützt sich über ein Zentralfederbein mit Ausgleichbehälter ab.

Schicker Retro-Look

Mash X-Ride 650
Mash

Der Fahrer sitzt hinter einem 12 Liter fassenden Stahlblechtank mit aufgesetztem Schnellverschluss und greift an einen hoch gekröpften Rohrlenker mit Mittelstrebe, während sein Hintern auf einer quergesteppten Doppelsitzbank in 86 Zentimeter Höhe Platz findet. Über dem Vorderrad pappt der Enduro-Fender direkt unter der unteren Gabelbrücke. Vor dem Motor gibt es einen kleinen Motorschutz. Die Abgasanlage windet sich rechtsseitig am Zylinder vorbei, verschwindet unter den Seitendeckeln mit Startnummerntafel und tritt direkt seitlich am Heck in einem Doppelendschalldämpfer wieder hervor.

Mash X-Ride 650 Trail mit 21-Zoll-Rad

Die Mash X-Ride 650 Trail rollt vorne mit einem 21-Zoll-Rad und hinten mit 18 Zoll an. Bereift ist sie mit Pneus der Dimensionen 90/90-21 und 130/70-18. An der 43-mm-Fast Ace-Gabel mit einstellbarer Druck- und Zugstufe findet sich eine radial angeschlagene 280er-Disc, hinten unterstützt eine 240er-Scheibe. In den Tank passen 11 Liter Sprit. Die Sitzhöhe schraubt sich bei der Trail-Version hoch auf 89 cm, ist also eher nichts für Kurzbeinige.

An Bord der Mash X-Ride 650 Trail ist eine USB-Buchse, des Weiteren ist sie mit einer verstärkten Alu-Schwinge mit Umlenkung, mit einem leichteren Offroad-Auspuff, goldfarben eloxierten Felgen, neuem Vorderradschutzblech und integriertem Gepäckträger ausgerüstet.

Mash X-Ride 650 Classic und Trail ab 5.999 Euro

Zu einem Preis von 5.999 Euro wird die Mash X-Ride 650 Trail ab Oktober 2022 erhältlich sein. Die bereits zuvor erhältliche Classic kostet ebenfalls ab 5.999 Euro. Beide sind erhältlich in Weiß mit roten Elementen und den goldenen Felgen.

Fazit

Extrem klassisch und extrem stimmig wirken die beiden Mash-Enduros, die auf dem deutschen Markt zu konkurrenzfähigen rund 6.000 Euro antreten. Ab Oktober 2022 neu dabei: Die hochstelzige Mash X-Ride 650 Trail, die mit 21-Zoll-Vorderrad anrollt.

Zur Startseite
Mash 650
Artikel 0 Tests 0 Videos 0 Markt 0
Alles über Mash 650
Mehr zum Thema Enduro
BMW R 1250 GS, Ducati Multistrada V4 S, KTM 1290 Super Adventure S Vergleichstest
Enduro
Harley-Davidson Pan America 1250 Special Top-Test
Enduro
Enduro
Triumph Tramontana
Motorsport
Mehr anzeigen