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Moto Morini X-Cape Eicma 2019 Jörg Künstle
Moto Morini X-Cape
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Moto Morini X-Cape 8 Bilder

Moto Morini X-Cape: Neues Mittelklasse-Adventure Bike

Moto Morini X-Cape Neues Mittelklasse-Adventure Bike

Nach einer ersten Präsentation auf der EICMA 2019 stellt Moto Morini sein neues Mittelklasse-Adventure Bike jetzt auch auf der Peking Motor Show vor. Die neue X-Cape soll 2022 kommen.

Unter seinen neuen chinesischen Eigentümern (Zhongneng Vehicle Group) will sich Moto Morini breiter aufstellen und strebt dazu in die Mittelklasse. Einen Ausblick auf mögliche kommende Modelle gaben zwei Studien rund um einen 650er Zweizylinder, die auf der EICMA 2019 in Mailand standen. Die endurisristische X-Cape ist 2021 auf der Peking Motor Show erneut präsentiert worden. 2022 soll Moto Morinis Antwort auf die Yamaha Ténéré 700 dann endlich kommen.

Moto Morini folgt mit der X-Cape dem aktuellen Trend zu Crossover-Adventure Bikes – ein Hauch Enduro, aber doch keine richtige Geländeorientierung. Die technische Basis teilt sich die X-Cape mit der 6 1/2, einem Scrambler, der ebenfalls als Studie auf der EICMA gezeigt wurde, in Peking jedoch fehlte. Der 650 cm³ große Reihentwin stammt sehr wahrscheinlich aus chinesischer Fertigung. Eine Spitzenleistung geben die Italiener nicht an, eine 48-PS-Version soll aber möglich sein. In welcher Klasse in Sachen Leistung sich die Moto Morini X-Cape bewegen könnte, zeigt die kürzlich vorgestellte Cyclone RX6 von Zongshen (nicht zu verwechseln)

Nur ABS an Bord

Rund um den Twin mit Sechsganggetriebe spannt sich ein stählerner Brückenrahmen, der vorne eine voll einstellbare 50er-USD-Gabel mit 160 mm Federweg einspannt. Das hintere Federbein ist exzentrische montiert und tritt mit 135 mm Arbeitsweg an. Auf die 19 und 17 Zoll großen Drahtspeichenräder spannt Morini einen 110/80er vorn und einen 150/70er hinten mit sanftem Stollenprofil. Bremspower liefern eine 300er-Doppelscheibe vorn und eine 255er-Disc hinten. Bei den Regelsystemen beschränkt sich die X-Cape auf ein Dual-ABS von Bosch. Das Cockpit trägt ein sieben Zoll großes TFT-Display und eine Bluetooth-Schnittstelle.

Optisch folgt die Moto Morini X-Cape den Linien der Wettbewerber. Die rahmenfeste Frontverkleidung trägt eine steil aufragende, hohe Scheibe. Seitlich zieht sich die Verkleidung bis über die Kühlerflanken hinunter, nach hinten verjüngt sie sich nahtlos in die Tank-Sitzbanklinie. Der Pilot sitzt auf einer zweigeteilten, gestuften Bank in 830 mm Höhe (eine 845er Bank ist optional vorgesehen) hinter einem hoch aufgewölbten Tank und einem hochgekröpften Lenker. Der Sozius thront eine Etage höher auf einem schlank auslaufenden Heck.

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Ja, in der deutschen Motorrad-Zulassungsstatistik steht mit der großen GS eine 1250er auf Rang 1, dahinter tummeln sich aber tausende Bikes mit deutlich kleineren Hubräumen zwischen 400 und 900 Kubik. Da ist es absolut nachvollziehbar, dass Moto Morini seine Palette von bisher vier Modellen mit dem großen 1200-V2 in Richtung Mittelklasse ausbauen möchte.

Moto Morini
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