Motorradmesse in Mailand
EICMA 2019
Präsentiert von
Moto Morini X-Cape Eicma 2019 Jörg Künstle
Moto Morini X-Cape
Moto Morini X-Cape
Moto Morini X-Cape
Moto Morini X-Cape 8 Bilder

Moto Morini X-Cape

Neues Mittelklasse-Adventure Bike

EICMA 2019

Der italienische Hersteller Moto Morini stellt auf der EICMA 2019 ein neues Mittelklasse-Adventure Bike vor. Präsentiert wird eine Studie, ein Marktstart für 2020 ist eher unwahrscheinlich.

Unter seinen neuen chinesischen Eigentümern (Zhongneng Vehicle Group) will sich Moto Morini breiter aufstellen und strebt dazu in die Mittelklasse. Einen Ausblick auf mögliche kommende Modelle geben zwei Studien rund um einen 650er Zweizylinder, die auf der EICMA in Mailand stehen.

Die auf der EICMA präsentierte Moto Morini X-Cape folgt dem aktuellen Trend zu Crossover-Adventure Bikes – ein Hauch Enduro, aber doch keine richtige Geländeorientierung. Die technische Basis teilt sich die X-Cape mit der 6 1/2, einem Scrambler, der ebenfalls als Studie auf der EICMA gezeigt wird. Der 650 cm³ große Reihentwin stammt aus chinesischer Fertigung. Eine Spitzenleistung geben die Italiener nicht an, eine 48-PS-Version soll aber möglich sein.

Moto Morini X-Cape
Moto Morini

Nur ABS an Bord

Rund um den Twin mit Sechsganggetriebe spannt sich ein stählerner Brückenrahmen, der vorne eine voll einstellbare 50er-USD-Gabel mit 160 mm Federweg einspannt. Das hintere Zentralfederbein tritt mit 135 mm Arbeitsweg an. Auf die 19 und 17 Zoll großen Drahtspeichenräder spannt Morini einen 110/80er vorn und einen 150/70er Pneu mit sanften Stollenprofil hinten. Bremspower liefern eine 300er-Doppelscheibe vorn und eine 255er-Disc hinten. Bei den Regelsystemen beschränkt sich die X-Cape auf ABS. Das Cockpit trägt ein sieben Zoll großes TFT-Display und eine Bluetooth-Schnittstelle.

Optisch folgt die Moto Morini X-Cape den Linien der Wettbewerber. Die rahmenfeste Frontverkleidung trägt eine steil aufragende, hohe Scheibe. Seitlich zieht sich die Verkleidung bis über die Kühlerflanken hinunter, nach hinten verjüngt sie sich nahtlos in die Tank-Sitzbanklinie. Der Pilot sitzt auf einer zweigeteilten, gestuften Bank in 830 mm Höhe (eine 845er Bank ist optional vorgesehen) hinter einem hoch aufgewölbten Tank und einem hochgekröpften Lenker. Der Sozius thront eine Etage höher auf einem schlank auslaufenden Heck.

Fazit

Ja, in der deutschen Motorrad-Zulassungsstatistik steht mit der großen GS eine 1200er auf Rang 1, dahinter tummeln sich aber tausende Bikes mit deutlich kleineren Hubräumen zwischen 400 und 900 Kubik. Da ist es absolut nachvollziehbar, dass Moto Morini seine Palette von bisher vier Modellen mit dem großen 1200-V2 in Richtung Mittelklasse ausbauen möchte.

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